Archiv 2007

18. bis 28. Sept. 2017: Israel-Exkursion der Hochschule

An der ersten Israel-Exkursion, die unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Schipper und mit Hilfe des Rektors der Österreichischen Hospizes in Jerusalem Prof. Markus Bugnyar stattfindet, können 28 Studenten teilnehmen. Die Hochschule wird versuchen, über Förderer die Studienreise so günstig wie möglich zu halten. Interessenten aus den Studentinnen und Studenten können online das „Wahlfach Israelreise“ inskribieren. Nähere Informationen gibt es bei der Vorbesprechung am 16. März.

Israel-Exkursion für I und II, 5 ECTS
Termin: 18. – 28.09.2017
Vorbesprechung: 16.03.2017, 16 – 18 Uhr (Teilnahme verpflichtend!)
Vorbereitender Studientag: 04.05.2017, 8 – 18 Uhr (Teilnahme verpflichtend!)

12. Apr 2007: Leitungsteam der Kath.-Theol. Fakultät zu Besuch

Leitungsteam der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien zu Besuch (12.04.07). – In einer sympathischen Weise hat uns am 11. April Dekan DDr. Paul M. Zulehner mit dem Leitungsteam der Katholischen Fakultät der Universität Wien besucht. Nachdem die Hochschule Heiligenkreuz ja zur Päpstlichen Hochschule erhoben worden ist, ist auch das Verhältnis zur Wiener Fakultät neu definiert. In Zukunft muss ja die Anerkennung der Heiligenkreuzer Studien nicht mehr durch die Wiener Fakultät gewährleistet werden. – Bei dem Treffen in Heiligenkreuz ging es um einen Austausch, nicht nur in Sachfragen, sondern auch in einer menschlich angenehmen Atmosphäre. Sowohl Rektor P. Karl Wallner als auch Vizerektor P. Alkuin Schachenmayr sind ja promovierte Doktoren der Wiener Fakultät (wie viele andere Heiligenkreuzer auch!), sodass schon von daher eine gute Verbindung besteht und sicher vertieft weiterbestehen wird. Jedenfalls fühlten wir uns durch die Art und Weise dieses Besuches geehrt!

29. Nov 2007: Erste Arbeitstagung des EUCist

Erste Arbeitstagung des EUCist am 28./29. Nov. 2007 (29.11.07). – An der Hochschule haben wir ein Forschungsinstitut eingerichtet, das bereits im November mit der Arbeit begonnen hat. Das „EUCist“ (Europainstitut für cisterciensische Geschichte, Liturgie und Spiritualität) veranstaltete im Kaisersaal eine zweitägige Arbeitstagung, zu der hochkarätige Experten aus dem Bereich der Cistercienserforschung eingeladen waren. Es handelte sich um eine geschlossene wissenschaftliche Tagung. Das nächste – große und öffentliche – Projekt wird im März stattfinden, wo wir auf wissenschaftlichem Niveau die Situation der Klöster im Nationalsozialismus bedenken wollen, um die böse Zeit des Anschlusses von 1938, vor 70 Jahren, zu bedenken. (zur Arbeitstagung des EUCist siehe auch –> hier.) Die Referate der Forschungstagung werden im Frühjahr veröffentlicht.

Wir bitten, alle Theologen, Historiker, Archivare usw., die an der wissenschaftlichen Arbeit (und ev. MITarbeit) im EUCist interessiert sind, sich in die Mailing-Liste des EUCist aufnehmen zu lassen. Einfach Mail senden an: office@stift-heiligenkreuz.at

2. Dez 2007: Freude über 11 Priesterweihen und 16 Diakonenweihen

Freude über 11 Priesterweihen und 16 Diakonenweihen (02.12.07). – Das Foto zeigt Hw. Thomas Bergner am 2. Dezember bei der Primiz in Bad Gastein. Er ist der elfte Neupriester, der an unserer Hochschule studiert hat. Allein in den letzten drei Jahren haben 39 unserer Absolventen / Studenten die Priesterweihe empfangen. Thomas Bergner war ständiger Diakon in Salzburg und wurde zu einem zweijährigen Ergänzungsstudium an die Hochschule geschickt. An der Primiz nahm auch der ehm. Direktor des Rudolfinums P. Michael Hösl, der Regens des Salzburger Priesterseminars Dr. Gottfried Laireiter, sowie der Direktor des nunmehrigen Leopoldinums P. DDr. Alkuin Schachenmayr teil. – Noch beeindruckender als die Zahl der Priesterweihen ist für 2007 die Zahl der Diakonenweihen: gleich 16 empfingen (bzw. empfangen) heuer die Diakonenweihe, auf dem Weg zum Priestertum.

13. Dez 2007: Hochschulkonferenz im Zeichen des Aufbruches

Hochschulkonferenz im Zeichen des Aufbruches (13.12.07). – Am 13. Dez. fand die Hochschulkonferenz statt, traditionellerweise in der vorweihnachtlichen Zeit. Die mittlerweile gegründeten 8 Institute gaben erfreuliche Berichte. Nicht nur die Hörerzahlen sind gestiegen, auch junge Lehrende konnten gewonnen werden: Von der Gemeinschaft der Seligpreisungen wirkt Sr. Dr. Agnes Willi als a.o. Professorin im Bereich Alttestamentliche Bibelwissenschaft; für die Philosophie wurde P. Dr. Denis Borel von der Johannesgemeinschaft zum a.o. Professor bestellt. Der Lehrbetrieb an der Hochschule läuft nicht nur solide, sondern es gibt allerorts Zeichen des Aufbruches. Rektor P. Karl konnte von der bevorstehenden Aktivierung des Heiligenkeuzer Verlages als effizient publizierenden „Be&Be-Verlag“ berichten, Vizerektor P. Alkuin von den Aktivitäten des Europainstitutes für cisterciensische Spiritualität, Liturgie und Geschichte… Das einzige, was uns derzeit fehlt, sind gesteigerte finanzielle Ressourcen für den gesteigerten Aufwand. Aber auch hier haben wir Gottvertrauen.

17. Dez 2007: Künstlergespräch

Künstlergespräch am Montag, 17. Dez. 2007, 14 Uhr an der Hochschule (05.12.07). – Durch die Güte des berühmten Galeristen John Sailer (Galerie Ulysses, Wien) sind seit Mai 2007 vier ausdrucksstarke moderne Gemälde im Auditorium Maximum ausgestellt. Es handelt sich um Werke von österreichischen Künstlern. Drei der vier Künstler (einer ist schon verstorben) werden uns am 17. Dez. die Ehre ihres Besuches geben. Wir laden herzlich ein zur Teilnahme am Künstlergespräch mit Thomas Reinhold, Franco Kappl und Rudi Stanzl. Wir werden eine Podiumsdiskussion halten an der neben Abt Gregor und John Sailer auch der bekannte „Künstler-Seelsorger“ P. Gustav Schörghofer SJ teilnimmt. Die Auseinandersetzung mit der Gegenwart, – und wo sollte sie sich stärker ausdrücken als in der Kunst, – ist uns ein Anliegen.

28. Nov 2007: EUCist-Forschungsinstitut startet durch!

EUCist-Forschungsinstitut startet durch! (28.11.07) – Dass nur 30 an einer akademischen Veranstaltung im Kaisersaal teilnehmen ist für uns ungewohnt… Es hat aber alles seine Richtigkeit, denn hier geht es um pure Wissenschaft und Forschung: Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr startet mit einer fulminanten Forschungstagung sein –> Europainstitut für Cisterciensische Geschichte, Liturgie und Spiritualität. Dazu hat er einen wirklich –> hervorragenden Kreis von Historikern, Liturgiewissenschaftlern und Theologen geladen, die sich über den Stand der Cistercienserforschung – vor allem aber auch über die Lücken in dem großen Themenfeld austauschen. P. Alkuin ist mittlerweile auch Herausgeber der renommierten „Analecta Cisterciensia“, die in Rom erscheinen. Aufgabe des EUCist, das schon im März 2008 eine große öffentliche Veranstaltung zum Thema „Die Klöster nach dem Anschluss 1938“ veranstalten wird, ist die Förderung und Koordination der gesamten Cistercienserforschung in Europa… Es gibt über die Welt verstreut ja noch viele viele hochrangige Experten für Geschichte und Theologie unseres Ordens.

24. Nov 2007: Vorträge des theologischen „Papst-Triduums“ sind online abrufbar

Vorträge des theologischen „Papst-Triduums“ sind online abrufbar (24.11.07). – An den drei Tagen vor dem Papstbesuch in Österreich veranstaltete die Hochschule ein „Theologisches Triduum“ über die drei „Gestalten“, die theologisch gesehen „hinter“ dem derzeitigen Papst Benedikt stehen: PETRUS – RATZINGER – BENEDIKT. Diese Vorträge sind nun auf der Homepage des Stiftes online abrufbar, und zwar –> hier. Der Papst ist dem Amt nach „Petrus“, so hat Prof. Lothar Wehr die matthäische Petrusfigur dargestellt; der Papst ist von seiner Biographie der Theologie Joseph Ratzinger, der sich auch als Benedikt XVI. weiter theologisch betätigt. Hierzu hat Prof. P. Maximilian Heim einen interessanten Vortrag gehalten. Schließlich brachte Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach die Christozentrik des hl. Benedikt als Folie hinter dem Pontifikat des jetztigen Papstes zum Leuchten.

15. Nov 2007: Wintereinbruch

Wintereinbruch schon am 15. November! (17.11.07) – An der Hochschule haben wir den Wintereinbruch am Leopolditag – übrigens dem ersten „Namenstag“ des Priesterseminars –> Leopoldinum – nur äußerlich gemerkt: durch viel Schnee überall und durch die Nachrichten über das Stau-Chaos auf der A21, der Autobahn rund um Heiligenkreuz, wo Autos stundenlang feststeckten. Im Hochschulhof ist ein Stück der Abdeckung des Dornbaches, der direkt unter dem Hochschulhof fließt, eingebrochen. Die Stelle ist gefährlich und muss ehebaldist saniert werden. Trotz Schneefalls haben es am 16. Nov. alle Lehrenden und Studierenden zu den Vorlesungen geschafft. An Neuigkeiten gibt es noch zu vermelden, dass der Rektor eine kleine Kommission zur Überarbeitung der Statuten und Studienordnung (das ist die disziplinäre Hausordnung) bilden wird, da im nächsten Jahr der Bildungskongregation alle relevanten Ordnungen in überarbeiteter Fassung vorgelegt werden sollen…

16. Apr 2007: 80. Geburtstag des Papstes

80. Geburtstag des Papstes: vorlesungsfrei an der „Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz“ (16.04.07). – Am Montag, 16. April 2007, feiertw Papst Benedikt XVI. seinen 80. Geburtstag. Abt Gregor hat als Großkanzler der Hochschule Heiligenkreuz, die ja den Namen des Papstes trägt, aus diesem Grund vorlesungsfei gegeben. Wenn eine Hochschule schon den Namen des Papstes trägt, dann muss sie dessen runden Geburtstag auch mitfeiern, auch wenn es für das Sekretariat ein wenig mühsam ist, die entfallenen Lehrveranstaltungen an andere Termine zu verschieben. Jedenfalls hatten die ca. 170 Studierenden so ihre besondere Freude am Papstgeburtstag. Natürlich waren alle auch schon sehr aufgeregt über den bevorstehenden Papstbesuch, denn der gilt ja auch den Professoren, Absolventen und Studierenden.

17. Apr 2007: Sponsion von Pater Pio an der Universität Wien

Sponsion von Pater Pio an der Universität Wien (17.04.07). – Am 17. April nahmen Abt Gregor, Rektor P. Karl und Prof. P. Norbert Stigler an der Sponsionsfeier der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien teil. Unter den 14 neuen Magistrae und Magistri waren 2 Absolventen unserer Hochschule und 1 Studentin, die in Heiligenkreuz ihr Studium begonnen hat. Unsere besondere Gratulation galt unserem P. Pio Suchentrunk. Dekan DDr. Paul Zulehner unterstrich in seinem Einführungsvortrag drei Punkt des Leitbildes der Wiener Fakultät und betonte die Bedeutung der Theologie für eine Universität: Theologie sichert einer Universität die „universitas“ des Wissens. Eingangs gratulierte er auch der Päpstlichen Hochschule zu ihrem Status. Ein wenig lag für uns über dieser Sponsionsfeier der Hauch des Nostalgischen, waren es doch die letzten Absolventen der Hochschule Heiligenkreuz die in Wien spondiert wurden, sie hatten ihr Studium vor der Erhebung zur Päpstlichen Hochschule abgeschlossen.

18. Mrz 2007: Internationalisierung der Hochschule!

Internationalisierung der Hochschule! (18.03.2007) – In den letzten Jahren kam es zu einer starken Internationalisierung der Studierenden an unserer Hochschule. Zum einen, weil der weltweite Zisterzienserorden uns „wiederentdeckt“ hat und Mitbrüder von Vietnam, Bolivien und natürlich auch aus den Klöstern des deutschen Sprachraums zu uns geschickt wird. Zum anderen, weil junge Ordensgemeinschaften wie etwa die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ in Hinterbrühl von Natur aus „global players“ sind, mit einer bunten Mischung aus allen Nationen. Das Bild zeigt Br. Boulenkowa aus Burkina Faso. Einer von 167 derzeit Studierenden. Im Konvent leben derzeit allein 9 Zisterzienser aus Vietnam mit uns. Einige unserer Studenten kommen auch aus dem Diözesanen Missionskolleg „Redemptoris Mater“ in Sparbach, und da gibt es auch ein breites internationales Spektrum. Es ist für uns sehr schön, auf diese Weise hautnah Weltkirche zu erleben.

3. Mai 2007: Hochschulausflug

Hochschulausflug am 3. Mai unter der Patronanz des hl. Benedikt! – Der Hochschulausflug führte über 100 Professorinnen, Professoren und Studierende zu zwei prachtvollen Benediktinerklöstern: nach Melk und nach Göttweig. In Melk feierten wir in der früh die Heilige Messe, in Göttweig schlossen wir mit der Vesper. Dazwischen lag ein gutes Mittagessen in Melk, eine romantische Donauschiffahrt durch die Wachau und ein Bummel durch Krems. In Melk wurden wir von Abt Georg Wilfinger freundlichst begrüßt, in Göttweig läutete P. Justinus alle 10 Kirchenglocken. Ein großer Tag in froher Gemeinschaft. Es war das erstemal, dass wir als „Päpstliche Hochschule“ diesen jährlichen Ausflug unternahmen. Der Tag war in vielfacher Hinsicht gesegnet, es ist schön in einer solchen Studiengemeinschaft zu stehen!

31. Mai 2007: Großzügiges Geschenk von 70 Ikonen

Großzügiges Geschenk von 70 Ikonen für die Hochschule (31.05.07). – Die Hochschule darf sich über das wunderbare Geschenk von 70 selbstgemalten Ikonen durch Hofrat Dr. Walter Meier aus Baden freuen! Rektor P. Karl Wallner nahm das Geschenk am 31. Mai mit Freude entgegen, auch deshalb, weil die Ikonen des Künstlers wirklich hervorragend gemalt sind. Hofrat Meier schätzt seit Jahren das Stift Heiligenkreuz, in die Jahre gekommen, hielt er es für das Beste, seine Ikonen der Hochschule zu vermachen. Die 70 Ikonen sollen als Sammlung beisammen bleiben, geplant ist, dass im Zuge der Einrichtung von Institutsräumen im Institut für Spiritualität und Liturgiewissenschaft eine ganze Wand als „Ikonostase“ eingerichtet wird. Ikonen sind ja nicht einfach dekorative Bilder, sondern sie verdienen kultische Verehrung. Die Ostkirche sieht in den Ikonen mit dem 2. Konzil von Nizäa ein sinnliches Fenster in den Himmel. Jedenfalls: Die Ikonen werden einen würdigen Platz in der Hochschule finden. Foto: Dr. Meier in seiner Wohnung vor einigen seiner Ikonen.

1. Jun 2007: Grillfest im Collegium Rudolphinum!

Grillfest im Collegium Rudolphinum! (01.06.07) – Ganz im Zeichen des Dankes und des Abschieds von Direktor P. Michael Hösl CP stand das fröhliche Grillfest am 31. Mai im Collegium Rudolphinum. Die 28 Seminaristen feierten den langjährigen Direktor P. Michael Hösl, dessen Amtszeit mit Juli 2007 endet. Dann wird das Rudolphinum ja in einer neuen Rechtsform als „Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“ weitergeführt werden. Das Rudolphinum wurde 1975 von Bischof Rudolph Graber von Regensburg in Heiligenkreuz gegründet, P. Michael leitete es seit 1993. Segensreich! Alle waren gekommen: Abt, Altabt, Prior, Regenten, der Bürgermeister, Professorinnen und Professoren, Studierende und Gäste, vor allem auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. – Das Grillfest ist ein jährliches „Großereignis“, die Seminaristen (fünf davon im Bild), haben es sichtlich genossen, sie hatten auch viel Mühe mit dem Herrichten, Grillen, Bedienen, Sketche spielen und dem Wegräumen. Mit 28 Seminaristen stellt das Rudolphinum mehr als ein Sechstel der 160 Studierenden der Hochschule.

15. Jun 2007: Studienbibliothek mit neuen Computerplätzen

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Studienbibliothek mit neuen Computerplätzen (15.06.07). – Die seit 15 Jahren bestehende kleine Studienbibliothek in der Hochschule ergänzt die Große Stiftsbibliothek im Kloster. Sie ist direkt in den Räumen der Hochschule untergebracht, immer offen, und bietet den Grundbestand an Lexika und Fachliteratur für die einzelnen Studienfächer. In den Osterferien wurde die Studienbibliothek nun grundlegend restauriert, da die Stellagen nicht tauglich waren für den wachsenden Buchbestand, außerdem wurden 8 neue öffentliche Internetplätze eingerichtet, da ja mittlerweile der erste Zugang zum Wissen über das Internet erfolgt. Im Sommer werden dann weitere Arbeiten erfolgen, vor allem müssen 7 Räume für die 7 geplanten Institute der Päpstlichen Hochschule adaptiert werden.

19. Jun 2007: Übergabefeier des „Collegium Rudolphinum“

 

Übergabefeier des „Collegium Rudolphinum“ an das Stift Heiligenkreuz (19.06.07). – Bischof Gerhard L. Müller von Regensburg hat am 19. Juni in einem Festakt feierlich die Verantwortung für das Priesterseminar „Collegium Rudolphinum“ an das Stift Heiligenkreuz übergeben. Das Priesterseminar war 1975 vom Regensburger Bischof Rudolf Graber gegründet worden, vor allem für Priesterkandidaten ohne Matura. Bischof Müller würdigte in einer Ansprache die 32-jährige Geschichte des Rudolphinums und hielt eine Laudatio auf den jetzigen Direktor P. Michael Hösl, der mit 1. Juli in den Ruhestand tritt. Ab 1. Juli trägt das Priesterseminar einen neuen Namen: „Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“. Die Statuten wurden bereits von der österreichischen Bischofskonferenz approbiert, Träger ist das Stift Heiligenkreuz, dem Abt steht es zu einen Direktor zu ernennen. Bis ein Weltpriester für dieses wichtigste Amt gefunden hat, wird P. DDr. Alkuin Schachenmayr das Amt des Direktors ausüben. Das Leopoldinum hat bereits eine Homepage: www.leopoldinum.at.

1. Jul 2007: Das „Collegium Rudolphinum“ umgewandelt

Das „Collegium Rudolphinum“ wurde mit 1. Juli 2007 in das „Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“ unter Heiligenkreuzer Leitung umgewandelt, also unter neuer Trägerschaft fortgesetzt (01.07.07). – Nach dem Rückzug der Diözese Regensburg aus der Trägerschaft des bisher so genannten „Collegium Rudolphinum“ wird eine 35-jährige Geschichte auf eine andere Weise fortgesetzt: Nach dem Willen der Österreichischen Bischofskonferenz wird das Priesterseminar unter der Verantwortung des Abtes von Heiligenkreuz fortgesetzt und erhält den neuen, oben genannten Namen. Die Statuten wurden von der Kleruskongregation bereits approbiert. Als ersten Direktor des Priesterseminars hat der Herr Abt den Vizerektor der Hochschule Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ernannt, nachdem vorerst kein Diözesanpriester für die Leitung gefunden werden konnte… Jedenfalls steht das Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz weiterhin allen Diözesen und Orden für die Ausbildung ihres Nachwuchses zur Verfügung.

8. Sep 2007: Außerordentliche Hochschulkonferenz

Außerordentliche Hochschulkonferenz wegen der Erhebung der Hochschule (08.09.07). – Am 7. März 2007 fand eine außerordentliche Hochschulkonferenz statt, an der fast alle der 45 Professoren, Dozenten und Assistenten teilnehmen konnten. Es war dies die erste Hochschulkonferenz an der „Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz“, wie die Hochschule seit 28. Jänner 2007 korrekt heißt. Es ging um wichtige Angelegenheiten, die unter Leitung von Großkanzler Abt Gregor und Rektor P. Karl besprochen werden mussten. Unter anderem ging es um die Gliederung des Lehrbetriebes in 7 Institute, die Gründung eines davon unabhängigen „Europäischen Cistercienserinstituts für Theologie, Spiritualität und Liturgie“ unter Leitung von Vizerektor P. Alkuin usw. usw. – In diesen Tagen weht ein Hauch von Gnade und Aufbruch durch unser Kloster: Hochschule, „Oskar“, Leopoldinum… etliche neue Kandidaten. Alle Gnade ist aber immer schwer erbetet und vieles ist hart erlitten, was uns jetzt an Gutem geschenkt wird… Und geschenkt wird es uns ja auch nur, damit wir etwas für Gott und die Menschen Gutes tun!

10. Sep 2007: Papst Benedikt XVI. besuchte das Stift Heiligenkreuz

Papst Benedikt XVI. besuchte am 9. September 2007 das Stift Heiligenkreuz und die Hochschule (10.09.07). – Der Besuch des Papstes in Heiligenkreuz galt auch, wie er in seiner Ansprache ausdrücklich erklärte, der nunmehrigen Päpstlichen Hochschule. Über den Papstbesuch wird auf www.stift-heiligenkreuz.at berichtet, ein eigener Bildband mit der tiefgehenden Ansprache des Papstes ist geplant. – Für die Hochschule bedeutet die Präsenz und das Wort des Heiligen Vaters nicht nur eine Bestärkung (der Heilige Vater unterstrich die Existenzberechtigung unserer Hochschule neben den anderen staatlichen Fakultäten und kirchlichen Universitäten in Österreich und nannte Heiligenkreuz einen „profilierten Studienort“). Noch mehr bedeutet diese Auszeichnung einen Auftrag, der die Verantwortlichen der Hochschule anspornen muss, alles zu tun, um im intellektuellen und spirituellen Bereich alles zu tun, um das Niveau zu erreichen, das der Papst in seiner Ansprache vorgegeben hat…

1. Okt 2007: Erste Sponsionen

Erste Sponsionen am 1. Okt. 2007 (02.10.07) – Am Montag, 1. Oktober 2007, haben wir das neue akademische Jahr an der Päpstlichen Hochschule mit einem Festgottesdienst eröffnet. Abt Gregor zitierte die Passagen der Papstansprache, die sich mittelbar auf unsere Hochschule bezogen. Danach fand ein Festakt im Kaisersaal statt, wo uns Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer einen Festvortrag über das Priestertum hielt und uns Perspektiven zu einer „jesuanischen“ Sicht des Priesterseins öffnete. Im Rahmen dieses Festaktes hat der Herr Abt die Sponsion der ersten 6 Absolventen der Päpstlichen Hochschule zum „Magister theologiae“ vorgenommen . Unter den 6 Absolventen war auch gleich die erste weibliche Absolventin (Fr. Angelika Bazant-Hegemark), zwei „Rudolphiner“ (Marius Frantescu und Jürgen Schmidt) sowie drei Mitbrüder (PP. Simeon, Pirmin und Irenäus). – Siehe dazu den guten Bericht auf der Homepage der Erzdiözese Wien: http://stephanscom.at/news/0/articles/2007/09/25/a13458/

13. Nov 2007: Die Zahl der Studierenden ist wieder leicht gestiegen

Die Zahl der Studierenden ist wieder leicht gestiegen (13.11.07). – Nach Ende der Inskriptionsfrist liegt die neue Statistik für das Wintersemester 2007-09 vor: derzeit sind 186 inskribiert, davon 41 Zisterzienser, 23 aus anderen Orden und 60 diözesane Priesterkandidaten. Die weiteren sind Laien. Im vorigen Semester waren 170 inskribiert, sodass ein leichter Anstieg der Hörerzahlen vorliegt. Freilich werden auch weiterhin nur Ordensleute und Priesterkandidaten genommen, die von einem Ordinarius geschickt werden. Laien erhalten nur in besonderen Fällen, die durch die Lebenssituation oder besondere geistliche Umstände begründet ist, die Erlaubnis, an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. zu studieren. Es stehen ja in Österreich eine große Zahl von anderen öffentlichen bzw. kirchlichen Fakultäten und Hochschulen für das Theologiestudium zur Verfügung. Von den 186 sind 92 Österreicher und 53 Deutsche, die anderen sind von überallher…

28. Dez 2007: Unverbrüchliche Treue zum Papst

Unverbrüchliche Treue zum Papst und zu den Normen des 2. Vatikanischen Konzils ist Kennzeichen der Liturgiepflege in Heiligenkreuz (28.12.07). – In der Anfrage eines Studierenden, die anonym über den Hörervertreter an die Leitung der Hochschule weitergegeben wurde, wurde vom Rektor gefordert, aufgrund von „Summorum Pontificum“ in Zukunft Zelebrationsübungen im tridentinischen Ritus im Rahmen der Priesterausbildung der Hochschule anzubieten. Darauf hat Rektor P. Karl Wallner am 12.12.07 eine klärende und unmissverständliche Antwort gegeben, die der Herr Abt als Magnus Cancellarius bei der Hochschulkonferenz am 13.12.07 vollinhaltlich bestätigt hat: Zelebrationsübungen im „außerordentlichen Ritus“ wird es nicht geben. Denn wir begrüßen natürlich die Versöhnung, die Papst Benedikt XVI. durch „Summorum Pontificum“ mit traditionsverbundenen Gruppierungen anstrebt. Zugleich sind Stift und Päpstliche Hochschule in ihrer Identität und in ihrem Dienst der Priesterausbildung seit Jahrzehnten hundertprozentig dem ordentlichen Weg der liturgischen Praxis und somit dem ordentlichen Ritus verpflichtet. Wir wollen keinen Millimeter neben oder hinter dem sein, was das 2. Vatikanische Konzil an authentischer Erneuerung gebracht hat. Dabei ist uns Pflege das Latein und des Gregorianischen Chorals ein sehr großes Anliegen, so feiern die Mönche etwa das gesamte Stundengebet in lateinischer Sprache und ebenso fünfmal in der Woche in Latein, – selbstverständlich im neuen Ritus. Papst Benedikt XVI. hat das Stift Heiligenkreuz und die Päpstliche Hochschule wohl gerade deshalb mit seinem Besuch am 9. Sept. 2007 ausgezeichnet, weil er auf die gelungene Einheit von Traditionsverbundenheit, aufrichtiger Innerlichkeit und lebendiger Erneuerung aufmerksam machen wollte.

24. Dez 2007: Ein Gnadenjahr des Herrn liegt hinter uns!

Ein Gnadenjahr des Herrn liegt hinter uns! (24.12.07) – Mit großer Dankbarkeit dürfen wir an der Hochschule das bürgerliche Jahr mit dem hohen Weihnachtsfest beenden, und Gott danken. Durch die Erhebung zur Päpstlichen Hochschule am 28. Jänner und den persönlichen Besuch des Heiligen Vaters am 9. September, der dem Stift und der Hochschule galt, wurden wir berührt, gestärkt und ermutigt. An Demütigungen hat es nicht gefehlt, das gehört aber zu den Gesetzmäßigkeiten der Nachfolge Christi und ist eine besondere Art der Gnade. Auf der Homepge soll das „Alte Jahr“ ausklingen mit dem Wort, das der Heilige Vater bei uns über die Priesterausbildung gesprochen hat.

Papst Benedikt sagte bei uns über die Priesterausbildung:

„Damit eine Berufung zum Priestertum oder zum Ordensstand heute das ganze Leben lang treu durchgehalten werden kann, bedarf es einer Ausbildung, die Glauben und Vernunft, Herz und Verstand, Leben und Denken integriert. Ein Leben in der Nachfolge Christi bedarf der Integration der gesamten Persönlichkeit. Wo die intellektuelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht allzu leicht ein frömmlerisches Schwärmertum, das fast ausschließlich von Emotionen und Stimmungen lebt, die nicht das ganze Leben durchgetragen werden können. Und wo die spirituelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht ein dünner Rationalismus, der aus seiner Kühle und Distanziertheit nie zu einer begeisterten Hingabe an Gott durchbrechen kann. Man kann ein Leben in der Nachfolge Christi nicht auf solche Einseitigkeiten gründen; man würde mit diesen Halbheiten selbst unglücklich werden und wohl folglich auch geistlich unfruchtbar bleiben. Jede Berufung zum Ordensstand und zum Priestertum ist ein so wertvoller Schatz, daß die Verantwortlichen alles tun müssen, um die adäquaten Wege der Ausbildung zu finden, so daß zugleich fides et ratio – Glaube und Vernunft, Herz und Hirn gefördert werden.“