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Prüfungszeit fast schon überstanden... (30.06.10). - Das Foto zeigt einige unserer Studentinnen und Studenten in guter Laune, weil sie gerade eine Prüfung hinter sich gebracht haben. Die Prüfungszeit hat es heuer auch insofern in sich, als ja gerade Fußballweltmeisterschaft ist und man es sich eigentlich nicht leisten kann, ein Match anzuschauen. Das Lernen geht vor, zumindest meistens. Vor allem für unsere deutschen Studenten, der Nationalmannschaft sich bisher ja bravourös geschlagen hat, ist das ein Opfer. Außerdem finden in diesen Tagen viele Primizen statt, wo unsere Studenten eingeladen sind... Das alles ist auch menschlich ein gutes Training für die Zukunft, denn ein christliches Leben ohne Belastungen gibt es und. Und: die Prüfungszeit neigt sich dem Ende zu und ab 9. Juli sind dann alle in Ferien bis 1. Oktober. Opens external link in new windowÜber das Leiden der Studenten hier!

Die Prüfungszeit ist auch für die Professoren anstrengend... (20.06.10). - Der Webmaster weiß schon, dass eine solche Meldung den Unmut der Studierenden wecken könnte, die sich derzeit wirklich im Prüfungsstress befinden. Das Bologna-System ist nicht anders anzuwenden als durch Semesterprüfungen in den Hauptfächern. So haben manche Studierende in den drei Prüfungswochen bis zu 15 Prüfungen zu absolvieren. Zugleich aber ist das eine wirkliche Anstrengung für die Prüfer. Der Rektor hat zwar erinnert, dass die Prüfungszeiten moderat zu halten sind, dennoch ist es eine regelrechte Tortur, wenn man pro Tag 50 oder mehr Studenten prüfen muss. Anstrengender als Beichtehören! Der Prüfer muss ja checken, ob der Studierende den Stoff nicht nur mechanisch gelernt, sondern auch kombinatorisch begriffen hat. Und er muss zu einer fairen Beurteilung kommen. Daher bitte: auch Mitgefühl mit den Prüfern! Foto: Pater Ferdinand Gahbauer und Pater Bernhard Vosicky, zwei unserer Professoren.

Herrliches Gartenfest des Priesterseminars Leopoldinum (09.06.10). - Endlich hat auch einmal das Wetter mitgespielt: bei lauen sommerlichen Temperaturen veranstalteten die Priesterstudenten des Leopoldinum das jährliche Gartenfest, das ein voller Erfolg wurde: Abgesehen davon, dass alles hervorragend funktionierte vom Essen bis zu den Show-Einlagen, war dieses Sommerfest durch fröhliche Stimmung und katholische Heiterkeit geprägt. Bürgermeister Ringhofer, viele Angestellte des Stiftes und eine sehr große Zahl von Professorinnen und Professoren der Hochschule waren der Einladung in den Garten des Leopoldinum gefolgt. Pater Pirmin darf mit Dankbarkeit auf sein erstes Jahr als Direktor zurückblicken, er hat ganz tolle, fähige junge Seminaristen in seinem Seminar, das ja mit 28 Priesterstudenten das größte in Österreich ist. Namens aller Teilnehmer dankt der Webmaster den Veranstaltern und freut sich auf nächstes Jahr. Foto: Gute Frömmigkeit zeigt sich darin, dass man auch ab und zu gut feiern kann.

Spendenbitten an die Freunde unserer Hochschule sind unterwegs (07.06.10). - In den nächsten Tagen werden viele unserer Freunde wieder Opens internal link in current windoweinen Brief mit der Hilfsbitte für unsere Priesterstudenten erhalten. Eben tagte die Stipendienkommission und hat 32 Studierenden (von insgesamt 185) kleine Stipendien auszahlen können. Viele unserer Priesterstudenten hängen ja in der Luft. Die Hochschule bittet um Mithilfe, um die Studien von 18 Zisterziensern und Priesteramtskandidaten aus Vietnam, Nigeria, Syrien und anderen Ländern an der Hochschule finanzieren zu können. Der Erlös der CD "Chant" (42 Cent pro CD) ist dafür schon aufgegangen. Wir sind für jeden Cent dankbar. Es ist auch möglich Opens internal link in current windowPatenschaften für einzelne Dritte-Welt-Priesterstudenten an unserer Hochschule zu übernehmen. Vielen Dank und Vergelt's Gott im vorhinein. Wir hoffen, dass sich niemand belästigt fühlt, aber wir brauchen eben Unterstützung. Foto: Unsere unmittelbaren Stipendiaten, einer davon, Chinedu Kizito Nweke, wurde vor kurzem zum Diakon geweiht.

Abschied von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in der Hinterbrühl (07.06.10). - Fast ein Jahrzehnt war die Aufbruchsbewegung "Gemeinschaft der Seligpreisungen" im 10 Kilometer entfernten Hinterbrühl untergebracht. Die Niederlassung erfolgte mit dem Zweck, ein Studienhaus für Priesteramtskandidaten der Gemeinschaft zu errichten. Die Studenten, Brüder und Schwestern, studierten an der Hochschule. Im Zuge der Neuordnung der Gemeinschaft durch den Heiligen Stuhl ist entschieden worden, dass die Priesterausbildung in Toulouse erfolgt; das Haus in der Hinterbrühl wird Ende Juni geschlossen. Wir haben an der Hochschule mit den Brüdern und Schwestern wunderbar gute Erfahrungen. Pater Wolfgang (Bild links) war sehr verbunden, Schwester Eva (Bild rechts) legte noch Ende Mai die Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. Wir wünschen der Gemeinschaft weiterhin gutes Wachstum und viel Segen. Foto: Pater Wolfgang OCist und Schwester Eva von den Seligpreisungen.

Unsere Hochschulfußballmannschaft schaffte es weit im Fußballturnier "Theocup"! (02.06.10). - Von 28.-30. Mai fand in Wien erstmals auf österreichischen Boden ein "Theocup" statt, wo halt Theologiestudenten von verschiedenen Fakultäten, von ganz Europa natürlich, gegeneinander spielen. Die ersten drei Plätze gingen an Regensburg, Belgrad und die Wiener Evangelen. Das Foto links zeigt die Unsrigen, die sehr motiviert waren und auch weit kamen. Sie traten unter dem Namen "Sancta Crux United" an, die anderen Mannschaften hatten ähnlich "originelle" Namen. Wir hatten unsere Burschen mit tollen T-Shirts ausgestattet, außerdem waren einige Theologiestudentinnen mitgefahren, um anzufeuern, was offensichtlich erfolgreich war. Wir sind jedenfalls stolz, dass von den 23 Mannschaften es die Heiligenkreuzer sogar ziemlich weit geschafft haben, 9. Platz. (Naja, wenn Sie sich Opens external link in new windowdie etwas puristische Homepage von Theocup anschauen, werden Sie sehen, dass sie sich diesen Platz mit fast allen anderen teilen. Aber: "Sancta Crux United" spielte in der Gruppe, in der alle 3 Erstplatzierten waren) Und vor allem: es hat allen Spaß gemacht, und beim Thema Theologenfußball gilt halt fast dasselbe wie für das eschatologische Ziel des Himmels "Dabei sein ist alles!" Und die Sieger kamen ja aus der Heimat des Papstes, also passts umso mehr. Foto: unsere Mannschaft! Bravo!

31. Mai 2010: Mitreißender Vortrag von Prof. Herbert Zeman (31.05.10). - Seit einiger Zeit nimmt Univ.-Prof. Dr. Herbert Zeman, Germanist an der Universität Wien, einen interessanten Lehrauftrag an unserer Hochschule zum Thema "Christentum & Literatur" wahr. Nun hat Opens external link in new windowProf. Zeman uns aus Anlass seines 70. Geburtstags am 4. Juni ein tolles Geschenk gemacht: Im vollen Audimax der Hochschule hielt er einen lustigen und exzellent recherchierten Vortrag über den Lilienfelder Zisterzienser, späteren Patriarchen und Erzbischof Ladislaus Pyrker (1772-1847) zu sprechen. Opens external link in new windowPyrker war eine absolut spannende Persönlichkeit, zeitgleich mit Goethe und Schiller. Zeman referierte wie sehr Abt Pyrker die Anerkennung von Goethe für seine Dramen suchte, - und wie wenig sie ihm gewährt wurde. Anschließend nahmen alle an der besinnlichen Vesper in der Abteikirche teil.  Foto: Prof. Zeman begeistert mit seinem Jubiläumsvortrag.

Mitreißender Vortrag über die Philosophie von Johannes Paul II. (26.05.10). - Im Rahmen von "5 vor 11" hielt der Philosoph und frühere CDU-Landesvorsitzende von Rheinland Pfalz Opens external link in new windowDr. Christoph Böhr am 26. Mai einen wahrlich mitreißenden Vortrag. Danach wurde er von den Studenten regelrecht gelöchert (Foto). So kannten wir Johannes Paul II. auch gar nicht, denn tatsächlich gilt Karol Wojtyla in USA als großer Philosoph. Dr. Böhr hat uns eindrucksvoll in die Grundlinien seiner Philosophie ("Person und Tat", "Scheler" bis hin zu "Laborem exercens) eingeführt. Böhr ist ausgewiesener Wojtyla-Spezialist, da er als Philosoph und Autor zahlreicher Bücher derzeit die Herausgabe der Werke von Johannes Paul II. besorgt. Aufgeleuchtet ist uns auch, wie erfolgreich diese anthropozentrische Philosophie, die dann zusätzlich vom christlichen Glauben erleuchtet wurde, eigentlich war: Sie hat den atheistische Menschenbild sosehr erschüttert, dass von Polen aus (Solidarnosc!) sich die Welt 1989 zum Bessern verändern konnte.  Foto: Dr. Böhr im Gespräch mit den Studenten nach dem Vortrag im überfüllten Audimax.

Bericht über Hochschulausflug am 29. April 2010 hiermit online. Autorin: Studentin Elisabeth Pfeffer: "Am 29.04. 2010 war es wieder so weit: Die Professoren und Studierenden der philosophisch-theologischen Hochschule Papst Benedikt XVI. Heiligenkreuz im Wiener Wald schulterten die Rucksäcke zum alljährlichen Hochschulausflug. Der Rektor Prof. Pater Karl Wallner OCist lud an diesem Tag zu insgesamt drei Stationen ein, welche von zwei stärkenden Aufenthalten in Gasthäusern umrahmt werden sollten: eine Heilige Messe mit Exzellenz Bischof Klaus Küng im Dom zu St. Pölten, das Atomkraftwerk Zwentendorf sowie die ehemalige Kartause Mauerbach sollten uns einen schönen und interessanten Tag bescheren. Nachdem sich die etwa 120 Mann starke Hochschulgemeinschaft und auch jene, welche die akademische Viertelstunde in Anspruch nahmen... Opens internal link in current windowweiter geht es hier! Foto: In der nie in Verwendung gewesenen Kommandozentrale des AKW Zwentendorf...

31. Mai 2010: Vortrag über Ladislaus Pyrker (16.05.10). - Seit einiger Zeit nimmt Univ.-Prof. Dr. Herbert Zeman, Germanist an der Universität Wien, einen interessanten Lehrauftrag an unserer Hochschule zum Thema "Christliche Literatur" wahr, der von den Studenten sehr geschätzt wird. Aus Anlass seines 70. Geburtstags macht uns Prof. Zeman die Freude, einen Vortrag über den Lilienfelder Zisterzienser, späteren Patriarchen und Erzbischof Ladislaus Pyrker (1772-1847) zu sprechen. Opens external link in new windowPyrker war eine absolut spannende Persönlichkeit, zeitgleich mit Goethe und Schiller, deren Kontakt er auch suchte. Er hat historische Dramen und Dichtungen hinterlassen, das meiste entstand, als er noch Zisterzienser in Lilienfeld war. - Der Vortrag ist im Auditorium Maximum am Montag, 31. Mai, 17 Uhr s.t. Gäste sind herzlich willkommen. Foto: Zisterzienser, Dichter, Kirchenfürst Ladislaus Pyrker.

26. Mai 2010: Vortrag an der Hochschule über Johannes Paul II. (16.05.10). - Die Hochschule Heiligenkreuz bietet in diesem Sommersemester 2010 nur wenige Gastvorträge. Grund ist der wegen der Bologna-Umstellung vollgestopfte Stundenplan. Die folgende Gastvorlesung ist aber etwas Besonderes: Dr. Christoph Böhr wird am Mittwoch, 26. Mai, um 10.55 Uhr über die Philosophie von Papst Johannes Paul II / Karol Wojtyla sprechen. Das passt wunderbar zum 5. Jahrestages des Heimganges des großen Papstes. Gäste sind herzlich willkommen, der Vortrag ist öffentlich, im Auditorium Maximum. Dr. Christoph Böhr, der von 1994-2009 Landesvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz war, ist ausgewiesener Wojtyla-Spezialist, da er als Philosoph und Autor zahlreicher Bücher derzeit die Herausgabe der Werke von Johannes Paul II. besorgt.  Foto: Vor seiner Bischofsernennung war Karol Wojtyla Universitätsprofessor für Ethik Lublin.

Einführung in das Herzensgebet durch russisch-orthodoxe Nonne (21.05.10). - An unserer Hochschule gibt es seit 2002 einen Schwerpunkt auf "Spirituelle Theologie", dies ist eines der Spezifika unseres Stundenplanes. Mit Begeisterung berichtet Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller von der Teilnahme orthodoxer Gäste an den Vorlesungen. Unlängst gab die junge russich-orthodoxe Nonne Schwester Nadezhda eine Einführung in das Jesusgebet der Orthodoxie. Sie erklärte die praktischen Implikationen des Tschotki und wie das Jesusgebet in ihrem Kloster praktiziert wird. Ihr Kloster ist eine Gründung von 1990 in Minsk, Weissrussland. Es gibt dort bereits 100 Schwestern, die Behinderte und andere Sozialfälle betreuen. Dies ist erfreulich, denn im Kommunismus gab es in der Sowjetunion nur noch ein einziges Frauenkloster als "Feigenblatt"; nach 1989 musste das Ordensleben gleichsam "neu erfunden" werden. Viele Schwestern der alten Klöster sind in den KZs umgekommen. In den östlichen Kirchen ist ja die Verbindung von Spiritualität und Theologie selbstverständlich geblieben. Foto: Prof. Buchmüller mit Schwester Nadezha (rechts) und der Benediktinerin Schwester Raphaela OSB (links) im Ikonenraum der Hochschule.

Dankbarkeit für die Lehrtätigkeit unserer beiden Weihbischöfe (07.05.10). - Dass wir sehr originelle Studenten an der Hochschule haben, Opens external link in new windowkann man hier auf dem Monastic Channel sehen. Wir sind sehr dankbar, dass wir an der Hochschule eine lebendige Verbindung zwischen theologischer Lehre und Glaube, Frömmigkeit und Gottesliebe haben. Dankbar sind wir auch, dass zwei Weihbischöfe an der Hochschule unterrichten: Weihbischof Dr. Franz Lackner bringt sich wöchentlich als (skotistisch geprägter) Philosoph ein; und Weihbischof Dr. Andreas Laun wirkt, nachdem er seine gesundheitliche Beeinträchtigung gut weggesteckt hat, als Moraltheologe. Beide haben eine Honorarprofessur inne und öffnen den Studenten auch den Horizont in die authentische Kirchlichkeit. Wir sind dafür sehr dankbar! Foto: Weihbischof Laun im Pausengespräch mit Studenten.

Hochschulausflug I. (29.04.10). - Der jährliche Hochschulausflug führte uns zunächst in den Dom von Sankt Pölten. Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hielt für die 120 Studenten und Professoren eine feierliche Heilige Messe und predigte eindrucksvoll über die notwendige innere Erneuerung. Er bezog sich dabei auf die "Wunden der Kirche" und erinnerte an die hl. Katharina von Siena, die auch in einer schlimmen Zeit alles für die Erneuerung der Kirche getan hat. Abt Gregor bedankte sich herzlich für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die es zwischen Bischof Küng und seiner Diözese zu unserer Hochschule gibt. Die Choralschola unter Pater Simeon gestaltete den Gottesdienst war. Da schönes Wetter war, bummelten wir dann durch die nette barocke Innenstadt von Sankt Pölten. Rektor Pater Karl freute sich, dass er am Hauptplatz gerade zurecht kam, als der Maibaum aufgestellt wurde. "Steht der Baum am 1. Mai, ist der April vorbei", lautet eine alte Bauernregel... Foto: Rektor P. Karl mit dem Maibaumaufstellen im Hintergrund. Opens external link in new windowDas Video dazu gibt es hier!

Hochschulausflug II. (29.04.10). - Nach der Bischofsmesse in Sankt Pölten besuchten wir bei unserem Hochschulausflug am 29. April das "Nicht-"Atomkraftwerk Zwentendorf. 1978 war das Atomkraftwerk ja fertig, als eine Volksabstimmung gegen die Eröffnung entschied; seit 1986 die Katastrophe von Tschernobyl kam, sind wir Österreicher sehr stolz auf diese Entscheidung... Jedenfalls erhielten wir durch Mag. Stefan Zach und andere Vertreter der EVN gratis einen wirklich sensationellen Einblick in das Innerste eines Atomreaktors. In einen Reaktorkern - samt Brennstäben - kann man nur in Österreich klettern. Die Führung war exklusiv, denn das AKW steht sonst (noch) nicht für Besichtigungen zur Verfügung. Wir waren begeistert. Interessant war auch zu hören, dass keine Segnung des Kraftwerkes geschehen ist. Vielleicht ist es ja deshalb nie in Betrieb gegangen. Foto: Von außen unscheinbar birgt das AKW Zwentendorf im Inneren einen fertigen Reaktor, den wir mit Interesse besichtigt haben.

Hochschulausflug III. (29.04.10). - Die dritte und letzte Station unseres Hochschulausfluges am 29. April war die ehemalige Karthause Mauerbach. Diese riesige Anlage liegt etwas versteckt im nördlichen Wienerwald. Wie so viele andere Stifte und Klöster ist sie dem Wüten des aufgeklärten Kaisers Joseph II. zum Opfer gefallen. Freilich hatte er soziale Absichten und hat dort anfänglich ein Armenfürsorgeheim eingerichtet. Mittlerweile sind die Häuschen der Einsiedler Privatwohnungen, die Klosteranlage kann aber gut besichtigt werden. Der Kreuzgang mit Dimensionen von über 120 Metern Länge war eindrucksvoll. Am schönsten war aber, dass wir in der aufgelösten Karthäuserkirche unsere Ostervesper singen durften. Direktor Pater Pirmin stand der Feier vor, die Schola des Priesterseminars Leopoldinum sang eindrucksvoll und zeigte, wie harmonisch und niveauvoll es in unserem Seminar zugeht. Es war sicher das erstemal seit Jahrhunderten, dass soviele Ordensleute dort das Stundengebet gesungen haben. Foto: Vesper in der Karthause Mauerbach.

Vorlesungen starten nun endlich durch! (12.04.10) - Das Sommersemester kommt erst jetzt nach den Osterferien so richtig in Fahrt... Es ist das zweite Bologna-Semester und der Rektor war bisher vor allem damit beschäftigt, die Beschwerden der Studenten wegen Überbelastung anzuhören - und nach Lösungen zu suchen. Die Studierenden sind aber alle motiviert, die Hörsäle voll, die Lehrenden leisten teilweise heroisches, weil sie ja bis zu 120 Studenten am Semesterende prüfen mussten... Wir haben auch ca. 15 Studentinnen, die mit einer persönlichen Erlaubnis durch die Leitung der Hochschule studieren dürfen. Durchaus eine Bereicherung, auch im Hinblick auf den künftigen pastoralen Einsatz unserer Priesteramtskandidaten. Foto: Frater Barnabas beginnt ebenso wie Studentin Cosmina das 2. Semester.

"The Monastic Channel" berichtet über die Hochschule (27.03.10). - Wie schön, dass unsere Studenten Eigeninitiative entwickeln. Jetzt haben ein paar junge Mitbrüder einen kleinen Video-Clip-Kanal auf Youtube gestartet, wo sie regelmäßig NEWS aus dem Kloster und der Hochschule bringen. Das kostet sie nicht viel Zeit und bringt ein bisschen wieder etwas von der Sinnerfülltheit unseres Lebens und Studierens nach außen. Opens external link in new windowHier nun ein kurzer Clip über die Hochschule. Dass Frater Edmund sagt, dass unsere Faculty "very small" ist, kommt daher, dass er ja vorher in Californien studierte. Mit 186 Studentinnen und Studenten der Fachtheologie, davon über 120 auf dem Weg zum Priestertum, sind wir immerhin 3x mehr als vor 10 Jahren. Jedenfalls: Danke an die jungen Kreativen für diese nette Initiative.

Einladung für den 19. März zum Studientag über Abt Karl (05.02.10).

Unser Kirchengeschichtler Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr lädt zu einem Studientag über den Diener Gottes Abt Karl Braunstorfer ein. 2008 hat Kardinal Schönborn feierlich den Seligsprechungsprozess eröffnet, der inzwischen gut vorangeht. Vor kurzem hat Pater Alkuin die Postulatur übernommen. Hochrangige Zeitzeugen und Theologen werden referieren. Wir hoffen, dass viele Gläubige teilnehmen.
Einladung samt Information Initiates file downloadkann man sich hier einfach per Mausklick herunterladen. Das Opens internal link in current windowProgramm sieht man hier.
Die Teilnahme ist selbstverständlich gratis, Mittagessen kann man im Klostergasthof. Wir bitten nur um eine kurze formlose Anmeldung, damit wir wissen, mit wieviel wir zu rechnen haben: office(at)stift-heiligenkreuz.at.
Weitere Information zu Abt Karl gibt es auf www.abt-karl.at
und http://cistercium.blogspot.com/.

17. März 2010, 10.55 Uhr: Vortrag über Pater Josef Kentenich (17.03.10). - An der Hochschule hörten wir im Priesterjahr einen wunderbaren Vortrag über einen liebenswürdigen und heiligmäßigen Priester: Am Mittwoch, 17. März 2010 sprach der Diözesanfamilienseelsorger unserer Erzdiözese Wien, Dr. Bernhard Mucha,m im Auditorium Maximum über "Pater Joseph Kentenich: Priester, Theologe, Pädagoge und Gründer der internationalen Schönstattbewegung 1885-1968". Wegen des Bologna-Belastung durch den neuen Studienplan gibt es ja in diesem Sommersester nur 2 Gastvorlesungen an unserer Hochschule, die zwei Priesterpersönlichkeiten gewidmet sind. Pater Kentenich war ein Revolutionär zu seinen Zeiten, sowohl was die Pädagogik als auch was die Ausstrahlung von priesterlicher "Väterlichkeit" betrifft. Und dann werden wir im Juni noch einen Blick auf den Diener Gottes Papst Johannes Paul II. werfen. - Zu dem Vortrag lädt die Hochschule auch Freunde und Interessierte jeden Alters und Standes ein. Wichtig ist, dass der Beginn "5 vor 11" ist. Foto: Diözesanfamilienseelsorger Dr. Bernhard Mucha vor dem volle Hörsaal.

Seminaristen des Leopoldinums wallfahrten mit Bischof Klaus Küng auf den Sonntagberg (14.03.10). - „Eine Krise des Zölibats und des Priestertums ist immer eine spirituelle Krise“, betonte Bischof Klaus Küng bei einer Wallfahrt mit Priesterseminaristen am Sonntagberg. Wenn der Kontakt zu Gott zu wenig gepflegt werde, seien Mutlosigkeit und Resignation sowie die Suche nach Kompensation die Folge. Bischof Küng feierte einen Gottesdienst zum „Jahr des Priesters“ gemeinsam mit Regens P. Pirmin Holzschuh und 23 Seminaristen des Opens external link in new windowÜberdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum Heiligenkreuz, dessen Schirmherr er - gemeinsam mit Kardinal Schönborn und Bischof Kapellari - ist. Die Herausforderungen in einer säkularisierten Gesellschaft seien groß, so Küng, doch sei die Sicht des Glaubens immer eine optimistische: „Auch wenn der Wind rau ist, der uns in dieser Zeit entgegen bläst, wissen wir um unsere Sendung: Den Menschen das Heil zu bringen, die es ganz dringend notwendig haben.“ Auch wenn sich jetzt viele Menschen von der Kirche zurückziehen, brauche die Gesellschaft dringend Priester, „die mit Gott verbunden sind“, wie Küng betonte, „damit das Licht in unseren Kirchen, Häusern und Familien nicht verlischt.“ Auch die Krise des Bußsakramentes unter den Gläubigen sei eine Folge davon, dass „die Priester selbst es zu wenig pflegen“, so Küng. Die Pflege der Beichte habe mit der Treue zu Gott zu tun. Das Beispiel des heiligen Pfarrers von Ars zeige auf, „wie man auch in schwierigster Zeit als Priester treu sein kann“, erklärte der Bischof. Von seiner eigenen Nichtigkeit überzeugt, habe Jean Vianney umso mehr Gott gesucht und habe immer wieder auf seine Gegenwart in der Eucharistie hingewiesen. „Durch Jesus Christus den Umgang mit dem Vater zu suchen, ist die Devise des Priesters“, hob Küng hervor.

Die Seminaristen des Leopoldinums waren glücklich über die Begegnung mit Bischof Küng.

Trotz Mängel führt kein Weg am Bologna-Prozess vorbei (13.03.10). - An der Opens external link in new windowKath. Theol. Fakultät der Universität Wien fand eine wertvolle Tagung statt über die "Theologie im Kontext des europäischen Bildungssystems". Hauptthema war natürlich die Umstrukturierung der Studien nach dem vor 10 Jahren in Kraft gesetzten Bologna-Prozess. Hauptreferenten waren der Präfekt der Katholischen Bildungskongregation Opens external link in new windowZenon Kardinal Grocholewski und der bekannt rumänische Philosoph und langjährige Wissenschaftsminister Opens external link in new windowAndrej Marga. Es kam dabei durchaus zu offenherziger und ehrlicher Kritik an dem, was der Bologna-Prozess bisher gebracht hat. Doch nach beiden Referenten führt kein Weg an der Schaffung eines Europäischen Studienraumes vorbei; auch nicht für die Theologie in ihrer Besondersheit des Gebundenseins an Inhalte, ja an eine konkrete Glaubensgemeinschaft. Besonders offen und scharf fiel die Kritik von Prof. Marga aus, der zugleich einer der Hauptarchitekten des Bologna-Prozesses war. Foto: An der hochrangigen Tagung im Dekanat der Kath. Fakultät Wien nahmen viele Rektoren und Dekane teil, auch der Rektor der Hochschule Heiligenkreuz.

Doktorandenkolloquium von Zisterzienserforschern (07.03.10). - Das EUCist veranstaltete am 5./6. März 2010 ein Doktorandenkolloquium an unserer Hochschule. Unser Europäisches Institut zur Cisterciesnerforschung (EUCist) hat sich ja unter Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr das Ziel gesetzt, ein lockeres Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlern der breiten und weiten Zisterzienserforschung aufzubauen, in dem auf kurzem Weg auch in Zukunft Fragen, Informationen und Tipps ausgetauscht werden können. Das Seminar war überbucht, sehr typisch ist freilich, dass sich aus dem eigenen Orden niemand dafür interessiert. Das macht aber nichts und zeigt nur, wie notwendig es ist, dass das Institut an unserer Hochschule die Cistercienserforschung bündet. Jens Rüffer eröffnete die Referate mit seinem Bericht über neuere Tendenzen der Cistercienserforschung. Mehr als 10 weitere folgten: Die Position des Klosteroberen bei Cisterciensern und Kartäusern, Leben und Wirtschaften im mittelalterlichen Frauenkloster, Architektur, Baupraxis, Volkskunde, Wirtschaftsgeschichte und Philologie waren auch vertreten. Das Seminar wurde von Prof. Jörg Oberste (Regensburg) und P. Alkuin Schachenmayr (Heiligenkreuz) betreut. Foto: Doktorandenseminar an der Hochschule Heiligenkreuz.

Wort des Rektors vom 3. März 2010:

Liebe Studierende!
Gestern waren die Studentenvertreter zu einem langen Gespräch bei mir und haben mir von Ihnen eine ganze Liste von Wünschen, Anregungen und Beschwerden überbracht, die vielfach im Zusammenhang mit der Umstellung auf den modularisierten Studienplan stehen, aber auch andere gravierende Bereiche (Überlänge einzelner Prüfungen, Belastung durch Blockvorlesungen, technische Defekte im Internetzugang, Chaos durch verschobene Prüfungstermine, Zeitmangel wegen unkoordinierter Veranstaltungen im Kloster usw. usw.) betreffen. Ich habe für diese Beschwerden volles Verständnis, vieles funktioniert im Augenblick nicht. Und: auch viele Professoren haben "geistig" noch nicht auf "Bologna" umgestellt. Ich werde in den nächsten Wochen mein Möglichstes tun, um mit dem Herrn Abt, den Studienverantwortlichen und vor allem den Lehrenden zu sprechen, um zu guten und praktikablen Lösungen zu kommen. Freilich geht es hier um langfristige Verbesserungen, für dieses Semester bitte ich Sie um den Großmut, sich den Belastungen so gut wie möglich zu stellen. Gottes Segen
Prof. P. Dr. Karl Wallner OCist, Rektor der PT Hochschule Benedikt XVI.

Trotz Ferienzeit Hochbetrieb in den Räumen der Hochschule (20.02.10). - Unsere Studenten sind nach einer anstrengenden Ferienzeit in der wohlverdienten Regenerationsphase - bis 1. März, wo das Sommersemester beginnt. Trotzdem herrscht reger Betrieb in den Hörsälen der Hochschule, weil wieder eine Studienwoche der Katechistenkurse stattfindet. Information zu dieser 4-semesterigen nichtakademischen Ausbildungsform durch Fernkurse und Studienwochen zum ehrenamtlichen Katechisten gibt es auf Opens external link in new windowwww.katechisten.org. Auch viele unserer Hochschulprofessoren unterrichten in der Ferienzeit im Katechistenkurs und nehmen die Prüfungen ab. Die Sendungsfeier für die ferigen Katechisten wird heuer Ende Semptember Erzbischof Dr. Alois Kothgasser halten. Foto: Auch die Leiter der Katechistenkurse P. Herget und P. Lainer hören sich so manche Vorlesung an.

Das neue Vorlesungsverzeichnis "Sommersemester 2010" ist online! (15.02.10) - Der Name "Sommer-Semester" ist eine Verheißung, denn noch befinden wir uns mitten im Winter, in einem der kältesten und schneereichsten Winter seit Jahren. Die Prüfungszeit ist zuende und die Professoren und Studierenden haben bis 1. März Zeit, sich etwas zu regenerieren. Dann startet das Sommersemester. Opens internal link in current windowMan kann sich das neue Vorlesungsverzeichnis bereits hier downloaden; im Grußwort bedankt sich Rektor Prof. P. Dr. Karl Wallner dafür, dass die Umstellung auf den modularisierten Bologna-Studienplan ab Oktober 2009 so reibungslos funktioniert hat. Die Hauptlast der Erstellung des Wochen- und Semesterplanes lag wieder bei unserer Hochschulsekretärin. Foto: Obwohl es noch Winter ist, freuen wir uns schon auf das Sommer(!)-Semester 2010.

Pater Wolfgang veröffentlicht tolles Buch über "cisterciensische Spiritualität" (13.02.10). - "Von der Freude, sich Gott zu nähern" heißt ein wertvolles Buch, das Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller über die Spiritualität der Zisterzienser im 12. und 13. Jahrhundert herausgegeben hat. Alle Information dazu hier beim Be&Be-Verlag. Elf Autoren schreiben über verschiedene Aspekte der Frömmigkeit unserer Ordensväter und -mütter. Denn auch so große Mystikerinnen wie Gertrud von Helfta und Mechthild von Hackeborn werden berücksichtigt; ebenso wie Bernhard von Clairvaux und Aelred von Rievaulx. Das umfangreiche Buch ist gut lesbar, es umfasst 12 Beiträge von 11 Autoren, unter ihnen Pater Bernhard Vosicky (Heiligenkreuz), Abt Maurus Lepori (Hauterive), Abt Andreas Range (Marienstatt), Marianne Schlosser (Wien), Klaus Berger (Heidlberg), Maximilian Heim (Stiepel) usw. Die Mystik unserer Väter und Mütter ist auch heute noch aktuell, denn für den Menschen gibt es keine größere Freude, als Gott nahe zu sein! Foto: Ausschnitt aus dem Cover des neuesten Buches von Pater Wolfgang.

Chaos beim Ausfüllen der Zeugnisse! (10.02.10) - Der Rektor hatte sich leider zu früh gefreut, dass die Umstellung auf die neue Studienordnung so reibungslos funktioniert. Nun ist es doch zu Problemen gekommen, denn kaum ein im Sekretariat abgegebenes Zeugnis ist korrekt ausgefüllt. Die neue Ordnung ist umständlicher, da sie die Vorlesungen nicht mehr nach Fächern, sondern nach Modulen aufbaut. Daher müssen auf den Lehrveranstaltungszeugnissen die exakte Bezeichnung der Lehrveranstaltung als auch die exakte Bezeichnung des Moduls aufscheinen. Die neuen Zeugnisformulare sind simpel!!! Zur Sicherheit kann man sich Initiates file downloadhier das Muster eines richtig ausgefüllten Lehrveranstaltungszeugnisses downloaden. Für die im neuen Studienplan gibt es ja nur mehr Lehrveranstaltungszeugnisse. Diese kann man sich unter Opens internal link in current window"Formulare" downloaden, den neuen Studienplan unter Opens internal link in current window"Studienplan 2009". Der Rektor und die Hochschulsekretärin wären sehr dankbar, wenn die Studierenden diese nicht-akademische Bologna-Hürde noch schaffen...

Herz-Jesu-Freitag: Heilige Messe für unsere Wohltäter und Förderer (05.02.10). - Ohne die großherzige Opens internal link in current windowUnterstützung durch Wohltäter und Förderer wären die großen Dimensionen der Priesterausbildung an der Hochschule nicht mehr zu bewältigen. Es geht um eine wirkliche wissenschafltich-theologische Ausbildung von Priestern für das 3. Jahrtausend. Wir sind den Förderern unserer Hochschule von Herzen dankbar! Jeden Herz-Jesu-Freitag wird die Heilige Messe für die Anliegen unserer Gönner aufgeopfert. Die tägliche Heilige Messe ist ja für alle Studierenden eine Selbstverständlichkeit, auch so wird viel für unsere Spender gebetet, weil wir wissen, dass es heute ein großes Herz braucht, um Priesterstudenten zu fördern. Foto: Rektor Pater Pirmin Holzschuh in der Katharinenkapelle des Leopoldinums.

Thomasvorlesung am 27. Jänner 2010, 11 Uhr an der Hochschule (17.01.10). - Am 28. Jänner feiert die Kirche den größten Theologen, den heiligen Thomas von Aquin (+1274). Aus diesem Anlass findet um das Thomasfest auch an unserer Hochschule immer eine "Thomasvorlesung" statt, zu der alle Studierenden, aber auch Freunde der Hochschule und alle Interessierten eingeladen sind. Die heurige Thomasvorlesung ist am 27. Jänner 2010 um 11 Uhr. Es ist gelungen, Opens external link in new windowUniv.-Prof. DDr. Harm Klueting, Universität zu Köln und Universität Fribourg (Schweiz), für eine Vorlesung zu gewinnen. Er wird unter dem Thema: "Profangeschichte - Kirchengeschichte - Heilsgeschichte" die Frage nach der theologischen Dimension der Geschichte und Geschichtsschreibung stellen. Prof. Klueting war vorher evangelischer Theologe, jetzt ist er Diözesanpriester der Erzdiözese Köln ist. Foto: Prof. DDr. Harm Klueting. 

Feierliches Requiem für + Pater Wendelin Kaufmann in Sankt Gabriel (13.01.09). - Der Rektor der Hochschule Heiligenkreuz, P. Karl Wallner, nahm in Vertretung der Professoren und Studenten am feierlichen Begräbnis von Prof. P. Dr. Wendelin Kaufmann SVD in Sankt Gabriel teil. Pater Kaufmann war ja überraschend am 2. Jänner 2010 in Rom an den Folgen eines Herzinfarktes im Alter von nur 69 Jahren verstorben. An unserer Hochschule unterrichtete er durch viele Jahre Logik und das Proseminar Wissenschaftliches Arbeiten und wurde vor 2 Jahren emeritiert. In früheren Jahren waren bis zu 6 Professoren von Sankt Gabriel an der Heiligenkreuzer Hochschule tätig, jetzt ist es kein einziger mehr, da alle verstorben oder emeritiert sind. Die Mitbrüder freuten sich sichtlich über die Verbundenheit. Erstaunlich war, welche große seelsorgliche Wirklichkeit der "Philosoph" und "Logiker" Pater Kaufmann entfaltet hat. Foto: Einsegnung in Sankt Gabriel durch den Provinzial der Steyler Missionare.

Wir trauern um drei liebe Verstorbene (08.01.10). - Zu Jahresanfang haben uns drei traurige Todesmeldungen erreicht: Überraschend verstarb am 2. Jänner in Rom unser ehemaliger Professor Wendelin Kaufmann SVD aus Sankt Gabriel im Alter von 69 Jahren; er hat jahrelang an der Hochschule Philosophie und Einführung in wissenschaftliches Arbeiten unterrichtet. - Am 3. Jänner verstarb in Berlin unser Absolvent Opens external link in new windowPfarrer Herbert Löffelmeyer; er ist uns noch durch seine original-berlinerische fröhliche Art in Erinnerung; er war 57 Jahre alt, ein begnadeter Seelsorger. - Am 4. Jänner verstarb im Alter von 71 Jahren der Vater von Pater Karl Wallner, er war ein Freund der Hochschule und förderte die Studenten. - In der Hoffnung auf die Auferstehung empfehlen wir unsere verstorbenen Professoren, Studenten und Wohltäter der Barmherzigkeit Gottes. Jeden Herz-Jesu-Freitag wird die Heilige Messe für unsere verstorbenen Wohltäter aufgeopfert. Foto: + Pfarrer Herbert Löffelmeyer, Absolvent unserer Hochschule.

"He did it!" Studienabschlüsse sind ein Grund zum Feiern (19.12.09). - Derzeit freuen wir uns, das doch viele Menschen unseren Studierenden, besonders denen aus der 3. Welt, Opens internal link in current windowdurch Spenden unterstützen. Einer unserer 20 Stipendiaten ist seit drei Jahren der nigerianische Priester Father Elias Unegbu aus Arondizuogo. Er kam als Neupriester zu uns, musste zuerst Deutsch lernen und dann die Studien - er war am prominenten Bigat Seminary in Nigeria - ergänzen, um den österreichischen Magister der Theologie erhalten zu können. Nun hat er am 14. Dez. 2009 die 2. Diplomprüfung bestanden. Seine hochphilosophische Diplomarbeit über die Theorien menschlichen Erkennens ist eine gute Vorarbeit für sein Doktoratsstudium in Philosophie, das er an einer österreichischen Universität fortsetzen will. Wir werden Father Elias weiterhin unterstützen. Foto: Prof. P. DDr. Mrian Gruber, Father Elias Ungebu und P. Mag. Pirmin Holzschuh, Direktor des Priesterseminars Leopoldinum nach bestandener Diplomprüfung.

Unser Schatz sind die Studierenden (28.11.09). - Das Symposion "Kraft des Logos" von 20./21. Nov. 2009 hat gezeigt, dass die Hochschule gut arbeitet. Wir sind zuversichtlich. Immer wieder hat sich dabei auch gezeigt, dass unsere Studenten der eigentliche Schatz sind: Hoffnungsvolle junge Menschen, die bereit sind Gott in der Kirche zu dienen, wo immer er sie hinruft. Das ist wunderbar! Der Rektor hat seinen jährlichen Weihnachtsrundbrief veröffentlicht, in dem er wieder um Hilfe für die Hochschule - und direkt für die Studenten - bittet, vor allem für die Priesterstudenten. Derzeit liegen 27 Stipendienanträge auf dem Schreibtisch des Rektors. Ohne großzügige Helfer können wir die Hochschule nur schwer erhalten. Die Priesterausbildung ist ein sehr wichtiges anliegen. Aber lesen Sie den Weihnachtsbrief selbst, Initiates file downloader ist hier zum downloaden. Foto: Unsere Studenten sind motiviert und einsatzfreudig.

Erstmals weibliche Studienassistentin an der Hochschule (28.11.09). - Für die zukünftigen Priester ist es sehr wichtig, einen guten und normalen Umgang mit Frauen zu lernen; darum dürfen seit ca. 30 Jahren auch Frauen studieren, von 185 sind es derzeit ca. 20. Dazu haben wir eine Reihe von hervorragenden Professorinnen. Nun gibt es erstmals eine Studienassistentin, und zwar im Institut für Dogmatik: die Steirerin Elisabeth Pfeffer. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, für uns hier in Heiligenkreuz aber doch etwas Besonders. In der letzten Zeit kommen auch erfreulicherweise viele Ordensfrauen zum Studium zu uns. Schwerpunkt ist und bleibt aber die Priesterausbildung. Die akademische Gemeinschaft wird so auf jedenfall bereichert. Foto: Drei der vier Studienassistenten des Instituts für Dogmatik und Fundamentaltheologie.

Hochrangiger und besser hätte die Tagung "Kraft des Logos" nicht sein können...  (22.11.09). - Am 20./21. Nov. 2009 veranstaltete das Institut für Pastoraltheologie und Religionspädagogik ein Symposion, in dem es um eine Art interner und externer Evaluierung der Hochschule ging. Zugleich um eine Festigung der akademischen Gemeinschaft. Das Symposion verlief nach einhelliger Meinung sensationell erfolgreich und hat alle beglückt, die Lehrenden wie die Studierenden wie die hochrangigen teilnehmenden Gäste. Botschafter beim Heiligen Stuhl Dr. Martin Bolldorf, Frau Landeshauptmann a.d. Waltraud Klasnic, Journalist Mag. Wolfgang Bamberg und Verlagsleiter Bernhard Meuser nahmen sich Zeit für uns und gaben wertvolle Beruteilungen und ermutigende Hinweise für die Zukunftsentwicklung ab. Wir haben sehr viele Aufträge von dieser Tagung empfangen. Wir sind über diese Tagung sehr glücklich. Foto: Bamberg, Meuser, Klasnic, Abt Gregor, P. Karl, Bolldorf, Huscava, Schnider und P. Norbert.

Achtung: Bilder vom Symposion "Kraft des Logos", die der Spitzenfotograf Jerko Malinar geschossen hat, Opens external link in new windowgibt es hier!

Dank an die Studienassistenten (28.11.09). - Das Symposion "Kraft des Logos" wurde wesentlich durch die Studienassistentinnen und -assistenten organisiert und mitgetragen. Im Bild ist Frater Johannes Paul, der als Studienassistent dem Institut für Pastoraltheologie und Religionspädagogik zugewiesen ist, das die Veranstaltung organisierte. Er hat maßgeblichen Anteil am großen Erfolg der Tagung. "Studienassistenten" gibt es seit der Erhebung zur Hochschule; es handelt sich um Studierende, die ehrenamtlich (!) in den einzelnen Instituten wissenschaftlich und organisatorisch mitarbeiten. Der Rektor hat vor kurzem in einem Rundschreiben alle Institutsvorstände ermutigt, bis zu 4 Studienassistentinnen und -assistenten für ihre Institute zu "requirieren". Foto: Frater Johannes Paul bei der Logostagung am 20. Nov. 2009

Symposion "Kraft des Logos" - Ankündigung (16.09.09). - Eine sehr spezielle Veranstaltung, die unser eigenes Profil stärken soll, damir wir besser den Herausforderungen für Theologie und Kirche in unserer Zeit begegnen zu können! 
Externe Gäste wie die ehemalige Landeshauptfrau der Steiermark und derzeitige Vorsitzende des Dachverbandes Hospiz Österreich Waltraud Klasnic, der Publizist und Verlagsleiter Bernhard Meuser, der österreichische Botschafter beim Heiligen Stuhl Martin Bolldorf und der Journalist Wolfgang Bamberg sollen dabei ihre Sicht auf unsere Hochschule, auf Theologie und Kirche und ihre Erwartungen und Anregungen geben und mit den Lehrenden, Studierenden und Gästen ins Gespräch kommen. - Eingeladen sind alle Studenten und Professoren und natürlich auch alle anderen, die sich für unsere Hochschule interessieren.
Mehr Information gibt es Opens internal link in current window--> hier.
Anmeldungen sind bereits möglich an Frater Johannes Paul: logos(at)hochschule-heiligenkreuz.at

Starke Heiligenkreuzer Präsenz bei Tagung in Essen-Werden (17.11.09). - Anfangs November fand in Essen-Werden eine Interdisziplinäre Tagung zum Thema "Ethik und Soziale Marktwirtschaft" statt. Es ging dabei um eine Analyse der letzten Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI. "Caritas in Veritate". Beachtenswert ist, dass gleich zwei Referenten aus Heiligenkreuz stammt: Institutsvorstand Prof. DDr. Herbert Pribyl (Institut für Ethik und Moraltheologie) und unser Dogmatikpromovent und Wirtschaftswissenschaftler P. Dr. Justinus Pech, der extra aus Rom angereist war. Die vom Aachener Domvikar DDr. Elmar Nass und von Prof. Dr. Christian Müller einberufenen Tagung wertete grundlegende Texte von Oswald von Nell-Breuning und Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. aus und stellte sie Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber. Mehr Info Opens external link in new windowhier. Foto: Teilnehmer der Münsteraner Tagung.

Hochschule Heiligenkreuz ist Vollmitglied der "AGO" (16.11.09). - Erstmals nahm die Hochschule Heiligenkreuz als Vollmitglied an der Sitzung der "Arbeitsgemeinschaft der Ordenshochschulen des deutschen Sprachraums", kurz AGO, teil. In Deutschland ist die Landschaft der theologischen Universitätseinrichtungen ja bunter als in Österreich, dort führen noch viele Orden (Jesuiten: 2x, Dominikaner, Kapuziner, Pallotiner, Salesianer Don Boscos, Steyler Missionare, Benediktiner...) eigene Hochschulen, einige führen zusätzliche Fakultäten wie z. B. die Pallotiner eine "pflegewissenschaftliche Fakultät". Information dazu Opens internal link in current windowgibt es hier. Heiligenkreuz ist die einzige aktive Ordenshochschule Österreichs und die einzige des Zisterzienserordens. Die Tagung war von gegenseitigen Berichten und einem lebendigen Austausch geprägt; der Vorsitzende der Europäischen Sektion der Gesellschaft für Theologie, Prof. P. Dr. Joachim Schmiedl, hielt uns einen interessanten Vortrag über die Situation der Theologie in Europa. Foto: Die Rektoren bzw. deren Stellvertreter der deutschen Ordenshochschulen bei der AGO-Tagung in Vallendar.

Patenschaften für unsere "Stipendiaten" (08.11.09). - Von den 185 derzeit Studierenden trägt das Stift Heiligenkreuz nicht nur die eigenen jungen Mitbrüder finanziell, sondern darüber hinaus auch 17 Mitbrüder aus Vietnam, Nigeria und anderen Ländern. (Zwei davon trägt freilich zu 80 Prozent das Stift Schlierbach). Dazu kommen die Kosten für den Lehrbetrieb... Wir glauben, dass es nicht unehrenhaft ist, wenn wir um Mithilfe bitten. Die Vorstellung, dass wir durch die CD "reich" geworden sind, ist völlig absurd, da das (an sich erfreuliche) Geld bei weitem nicht reicht. Wir befinden uns im "Jahr des Priesters" und da darf die Hochschule auch um Mithilfe bei der Priesterausbildung bitten. Es gibt jetzt Opens internal link in current windoweine eigene Homepage-Seite, wo sich unsere Stipendiaten selbst vorstellen. Patenschaften (was immer jeder geben kann und will) sind in jeder Form möglich. Es geht ja um die Zukunft der Kirche, darum bitten wir um Hilfe. Foto: Unsere Stipendiaten 2009.

Paten für unsere vietnamesischen, afrikanischen usw. Studierenden gesucht (05.11.09). - Mit stoischer Ruhe und einem freundlichen Lächeln haben sich unsere 17 "Patenstudenten" fotografieren lassen. Auf der Homepage der Hochschule müssen wir fortan darauf hinweisen, dass wir für unsere Stipendiaten aus Vietnam, Afrika, Syrien, Ungarn usw. gerne Paten gefunden hätten, die finanziell helfen, dass die jungen Leute gute Priester werden können. Das Geld von der CD "Chant - Music for Paradise" ist schon wieder bald weg (es waren ja 42 Cent pro CD, ein Student kostet 12.000 Euro im Jahr). Wir wollen alles tun, um gute Priester für das 3. Jahrtausend auszubilden. Es ist toll, das schon viele dabei mithelfen. Man kann soviel geben wie man will und kann... wir sind für jeden Euro dankbar. Die Spenden sind steuerlich natürlich absetzbar. Mehr Info über Opens internal link in current windowPatenschaften hier, über "normale" Opens internal link in current windowSpenden für die Priesterstudenten hier. Foto: Pater Paulus Van Du Bui ist einer von unseren 17 Stipendiaten.

Rektor veröffentlicht die jährliche Buchliste für Weihnachten (30.10.09). - Es ist schon Tradition, dass der Rektor der Hochschule, Prof. P. Dr. Karl Wallner, jährlich für die Studenten eine Buchliste mit empfehlenswerter Literatur herausgibt. Viele Freunde, Verwandte, Wohltäter usw. wollen ja den Priesterstudenten Bücher schenken, es ist schade, wenn das Geld - Bücher sind teuer - für Müll ausgegeben wird. Für den vielen Müll, der da heute an Büchern produziert wird, hätten unsere Väter keine prachtvollen Bibliotheken erbaut... "Leider gibt es sehr viele schlechte und noch mehr unnötige Bücher im Bereich von Theologie und Religion", wie Pater Karl schreibt. Die Buchliste kann man sich Initiates file downloadhier downloaden. Empfohlen wird natürlich auch das viele das über Heiligenkreuz oder von Heiligenkreuzer Mönchen im letzten Jahr veröffentlicht wurde, es ist erstaunlich viel. Siehe http://bebeverlag.at unter "Bücher" oder noch informativer die Seite vom Online-Klostershop. Foto: Kandidat Adrian (jetzt schon Frater Malachias) in der Studienbibliothek.

Stärkung des Professorenkollegiums (14.10.09). - Anlässlich der Approbation der Statuten der Hochschule war der Großkanzler unserer Hochschule, Abt Gregor Henckel Donnersmarck, im Sommer in Rom und wurde in Audienz von Kardinal Zenon Grocholewski empfangen. Zur Stärkung des Professorenkollegiums hat Abt Gregor zahlreiche Umbesetzungen vorgenommen und lehrende Mitbrüder von anderen Aufgaben entlastet. Für die Lehrtätigkeit an der Hochschule frei sind nunmehr: Rektor Prof. P. Karl Wallner, Vizerektor Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr, Prof. P. Dr. Augustinus Fenz, Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky, Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller, Prof. P. Dr. Kosmas Thielmann; mehrere Junge steigen mit Lehraufträgen in den Lehrbetrieb ein. Eine große Stütze ist auch die ständige Präsenz von Prof. Schwester Dr. Agnes Willi in Bibelwissenschaft... Dies war höchst notwendig, denn die Studentenzahlen steigen erfreulicherweise kontinuierlich. Foto: Abt Gregor im Vatikan.

Akademisches Hochschuljahr feierlich eröffnet (02.10.09). - Mit einem Festgottesdienst in der Abteikirche, bei dem die Weihe der Hochschule an die Gottesmutter Maria erneuert wurde, haben wir das Akademische Jahr 2009/10 eröffnet. Abt Gregor erinnerte in seiner Predigt an die Einheit von Offenbarung und Philosophie, von Glauben und Wissen. Univ.-Prof. Karl Brunner hielt einen fulminanten Inaugurationsvortrag über die Persönlichkeit des hl. Leopold III. aus der Sicht des Profanhistorikers; zugleich fand im Rahmen des Inaugurationsaktes die Sponsion von 15 Absolventen statt, fast alles von Ihnen Ordensleute, Neupriester oder Diakone. Trotz des großen Aderlasses durch zahlreiche Studienabschnitte wird die Zahl der Studierenden voraussichtlich sogar steigen, da es viele Neuzugänge gibt. Das Opens external link in new windowPriesterseminar Leopoldinum etwa meldet, dass es bis zum letzten Zimmer voll ist... Foto: Gruppenfoto nach der Sponsion am 1. Okt. 2009.

Neues Logo für die Hochschule (02.10.09). - Mit der Approbation der Statuten durch den Heiligen Stuhl vom 31. Juli 2009 trägt die Hochschule den Titel "Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz". Mit dem Namen haben wir uns auch ein neues Logo gegeben, das zu unserer Identität als Ordenshochschule eines uralten Zisterzienserklosters passt: In der Mitte das Wappen des Stiftes Heiligenkreuz, das von der Segenshand vor dem Hintergrund des Kreuzes geprägt wird. Darum die Umschrift mit dem Namen der Hochschule, diese wird unten von einem Stern - dem Symbol der Gottesmutter Maria, die der heilige Bernhard als "Meeresstern" angerufen hat - zusammengehalten und getragen wird. Alle unsere Dokumente tragen mittlerweile dieses "Outfit" und sollen dem Studium in Heiligenkreuz ein einheitliches Gepräge und eine sichtbare Identität geben. Foto: Das neue Logo der Hochschule in Farbe.

Neuer Studienplan und Vorlesungsverzeichnis WS 2009/10 sind online (09.09.09). - Noch haben wir einige Wochen Ferien, aber die Vorbereitungen auf das Neue Studienjahr laufen intensiver als sonst. Der Neue Studienplan ("modularisierter Bologna-Studienplan") ist zwar noch nicht definitiv und nicht approbiert, da noch die Inhaltsangaben der Vorlesungen in den einzelnen Modulen fehlen, ebenso die Definition der Lernziele. Doch wurde das Provisorium Opens internal link in current windownunmehr online gestellt, um allen einen ersten Überblick zu geben. - Eine planerische Meisterleistung (dank des Entgegenkommens vieler Lehrender) hat Hochschulsekretärin Waltraud Hohlagschwandtner mit dem Stundenplan für das nächste Semester geleistet, da ja viele Vorlesungen zugleich für den (neuen) 1. und den (alten) 2. Studienabschnitt angeboten werden... Das Vorlesungsverzeichnis ist Opens internal link in current windowebenfalls bereits online, man kann es auch in gedruckter Form ab 28. September im Sekretariat erhalten. Foto: Frater Damian, hier während eines Dies Academicus im vorigen Semester, bereitet sich schon auf das neue Semester vor...

Katechistenkurs nützt die Räume der Hochschule (07.09.09). - Abgesehen davon, dass wir ab und zu sogar Jugendgruppen mit Schlafsäcken in der Hochschule unterbringen müssen, wenn uns wieder mal der Gästetrakt zu klein wird, werden die Räume der Hochschule in den Ferien immer für den "LAK-Kurs" genützt. Dieser Opens external link in new window"Lehrgang zur Ausbildung von Katechisten", kurz LAK, läuft über 2 Jahre; die Statuten sind von der Österreichischen Bischofskonferenz approbiert. Es geht um die Ausbildung von Ehrenamtlichen, die befähigt werden sollen, Taufbewerbern aus dem Islam Taufunterricht zu erteilen. Der Fernkurs beinhaltet immer am Ende des Semesters eine Studienwoche in Heiligenkreuz, wo über jeden Gegenstand auch eine Prüfung abzulegen ist. Die vorwiegend jungen Leute aus dem deutschen Sprachraum nehmen an diesem nichtakdemischen Kurs, wo auch viele Professoren der Hochschule mitarbeiten, mit Begeisterung teil und bringen viel Leben in unsere akademische Ferien. Foto: Zukünftige Katechisten in der Vorlesungspause vor der Hochschule.

Dickes Lob des Apostolischen Nuntius für die Hochschule Heiligenkreuz (04.09.09).  - Viele Lehrende und Studierende haben an der Feier zum 10-jährigen Abtsjubiläum teilgenommen. Wir waren durch die Teilnahme von Apostolischen Nuntius Zurbriggen, von Diözesanbischof Kapellari, von Abtpräses Wolfgang Wiedermann, zahlreicher Äbte usw. usw. sehr geehrt. Ein schöner Bericht findet sich hier; ein weiterer von Radio Stephansdom hier. Für uns an der Hochschule ist vor allem das Statement des Apostolischen Nuntius überaus erfreulich, denn Erzbischof Zurbriggen zitierte - vom Hörensagen - ein Wort des Papstes über die Priesterausbildung bei uns, das schon mehr als ein Lob ist... Man muss es sich hier im Originalton anhören in dem Initiates file downloadBeitrag, den Radio Stephansdom dazu gestaltet hat. Zugleich ist uns sehr bewusst, dass wir hart am Qualitätssicherung und Qualitätsausbau der Hochschule arbeiten müssen. Foto: Ehrengäste beim Festakt zum 10-jährigen Abtsjubiläum am 3. Sept. 2009.

Pater Alkuin forscht Zisterziensergeschichte in Chicago (01.09.09). - Mit viel Energie startet unser Pater DDr. Alkuin Schachenmayr in das große Projekt seiner Habilitation. Es ist ihm gelungen, ein Research-Fellowship (Forschungsstipendium) für sein Forschungsprojekt zu erhalten, sodass er den ganzen September in Chicago an der Newberry Library Literaturrecherchen und Quellenstudium über die Begräbnisriten der Zisterzienser von 1563-1782 betreiben kann. Er schreibt: "Mir geht es gut, ich bin im Kurhaus neben dem Dom in Chicago sehr gut untergebracht, freue mich sehr auf die Zeit, die nun auf mich zukommt." Derzeit machen mehrere Mitbrüder Doktoratsstudien, vier arbeiten an ihrer Habilitation. Das ist sehr wichtig für die Zukunft der Hochschule, wo wir in der Lehre wohl ganz gut sind, aber an Forschungskompetenz noch zulegen müssen. Das ist für den ganzen Orden wichtig, weil wir ja die einzige Hochschule im Zisterzienserorden sind. Foto: Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ist Historiker aus Leidenschaft.

Restaurierungsarbeiten im Hochschulgebäude sind abgeschlossen (14.08.09). - Dieser Sommer ist wirklich arbeitsintensiv: die baulichen Maßnahmen im oberen Stockwerk konnten abgeschlossen werden: Cafeteria, Kleiner Hörsaal und Institutsräume wurden mit einem neuen Fußboden versehen, der Teppichboden war schon wirklich arg kaputt. - Auch die neuen Studienpläne sind fertig, sie richten sich nach dem Bologna-Prozess und bringen vor allem eine Umstellung in der Struktur der Studienabschnitte von 6 Semester für den 1. Studienabschnitt und 4 Semester für den 2.; zugleich ist das Studiensystem modularisiert. - Für Studieninteressenten gibt es mittlerweile Opens internal link in current windowaktualisierte Informationen über die Studienvoraussetzungen, Vorbereitungslehrgang und Dritter Bildungsweg, die hier downloadbar sind. - Das Vorlesungsverzeichnis wird erst Ende September erscheinen. Foto: Kleiner Hösaal nach der Fußbodenerneuerung.

Student Franz Lobnig und Absolvent DDDr. Kurt Melcher verstorben (12.08.09). - Am Donnerstag, 33. Juli 2009 verstarb im 44. Lebensjahr der Priesteramtskandidat Franz Lobnig, der sich an unserer Hochschule bemühte, das Theologiestudium abzuschließen, um Priester zu werden. Er hat sehr viel Energie und Eifer aufgebracht, denn er hatte eine große Sehnsucht, Priester zu werden. Eine kurze schwere Krankheit hat das verhindert. Opens external link in new windowHier ist die Parte zu finden. Er ruhe in Frieden. - Ebenso hat uns die Todesnachricht über unseren Absolventen DDDr. Kurt Melcher aus Baden erschüttert. Er starb im 77 Lebensjahr und studierte in den 90er-Jahren an unserer Hochschule, um das 3. Doktorat zu erreichen; in der Pension hatte er es gleichsam als Hobby entwickelt, akademische Studien und Titel zu sammeln. Dekan Pater Karl hatte seine Enkelkinder getauft. Auch er möge ruhen in Gottes unermesslichem Frieden.

Ein arbeitsreicher Sommer! (24.07.09) - Ab 1. Oktober 2009 gelten die neuen Studienpläne, denen in diesem Sommer noch der Feinschliff gegeben wird; die organisatorische Herausforderung für unsere kleine Hochschule ist beträchtlich! Aber auch so verwandelt sich die Hochschule an vielen Ecken in eine kleine Baustelle: im gesamten ersten Stock werden die unappetitlichen Teppichböden, die schon 30 Jahre alt sind, durch Parkett ersetzt. Zugleich wird in den einzelnen Institutsräumen weitergearbeitet, hier sind auch unsere Bibliothekare in volllem Einsatz. Auch im Sommer bevölkern einige Studenten das Hochschulgebäude, um ihre Diplomarbeiten oder sonstiges fertigzustellen. Noch sind ja einige Wochen Ferien, aber mit der Inauguration 1. Okt. 2009 wollen wir in einer verschönerten Hochschule mit den Bologna-Studienplänen wieder gut durchstarten. Foto: Kleiner Hörsaal mit dem alten schäbigen Teppichboden vor Beginn der Restaurierungsarbeiten.

Dr. Hermann Geißler ist Bürochef in der Glaubenskongregation (06.08.09). - Einer der ehemaligen Studenten unserer Hochschule wurde nun, wie kath.net meldet, zum Bürochef in der römischen Glaubenskongregation ernannt: der Tiroler Dr. Hermann Geißler war schon bisher ein wichtiger Mitarbeiter in dieser Kongregation, die bis zu seiner Wahl zum Papst von Kardinal Joseph Ratzinger geleitet wurde. Näheres dazu gibt es hier: Opens external link in new windowwww.kath.net/detail.php?id=23584. Das Foto zeigt Dr. Geißler ganz links bei der Begegnung, die die Professoren und Studenten der Hochschule bei ihrer Romwallfahrt 2002 anlässlich des 200-jährigen Hochschuljubiläums mit Erzbischof Bertone in der Glaubenskongregation hatten. Mittlerweile ist Bertone Kardinalstaatssekretär... Foto: Dr. Geißler, Erzbischof Bertone, Abt Gregor, Pater Prior Maximlian im Jahr 2002 in den Gebäuden des Heiligen

Rektor ist 10 Jahre im Amt (24.07.09). - Am 16. Juli 1999 hat Pater Karl Wallner die Leitung der Hochschule übernommen; als er Dekan wurde, waren die Umstände nicht so einfach. 2003 wurde er auf nach dem Wahlprocedere der Professoren von Abt Gregor auf 4 weitere Jahre bestätigt; dann kam 2007 die Erhebung zur Hochschule päpstlichen Rechtes und damit seine Ernennung zum ersten Rektor der nunmehrigen "Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz" durch Rom. In seine Amtszeit fiel die Studienplanreform 2002 und nunmehr die Adaptierung der Studienpläne nach den Bologna-Vorgaben 2008. Die Anzahl der Studierenden ist beträchtlich gestiegen. Das schönste Ereignis seiner Amtszeit war der Besuch von Benedikt XVI. am 9. Sept. 2007, der ausdrücklich auch der Hochschule galt. Die Worte des Papstes über die "kniende Theologie" sind seither eine Art ungeschriebenes Grundgesetz des theologischen Betriebes an der Hochschule. Pater Karl hat sein 10-jähriges Amtsjubiläum, das eigentlich mehr ein "Arbeitsjubiläum" ist, mit einer stillen Dankmesse bei den Karmelitinnen in Mayerling begangen. Sein Ziel ist der wissenschaftliche Ausbau der Hochschule und die Ausgestaltung der Hochschule zu "dem" Studienzentrum des Zisterzienserordens, - wenn Gott es so will. Foto: Pater Karl Wallner, seit 10 Jahren Leiter der Hochschule Heiligenkreuz, von 1999-2007 als Dekan, seit 2007 als 'Rektor.

Neuer "Blog" für das EUCist eingerichtet (01.07.09). - Institutsvorstand Pater Alkuin Schachenmayr hat einen Blog für unser Forschungsinstitut "EUCist" eingerichtet, um so mit den vielfältigen Aktivitäten seines Instituts noch effizienter zu sein. Neben unseren 7 "Lehr"-Instituten ist das EUCist dazu gedacht, die Forschung über den Zisterzienserorden zu bündeln, zu befruchten und mit allen Mitteln zu fördern. Schon deshalb, weil unsere Hochschule die einzige im großen weiten und jahrhundertealten Zisterzienserorden ist.

Auch der Be&Be-Verlag leistet hier seine Dienste, weil wir auf diese Weise in Zukunft sehr viel Literatur von Zisterziensern und über die Zisterzienser veröffentlichen können. Viel Spass beim bloggen!

Opens external link in new windowhttp://cistercium.blogspot.com/

Abschlussfeier Hochschullehrgang Religionspädagogik (19.06.09). - Am 18. Juni trafen sich die Studenten des Hochschullehrgangs Religionspädagogik mit Professor Dr. Andreas Schnider und einigen Begleitlehrerinnen zu einem Abschlusstreffen in Siegenfeld. Die Seminaristen des Leopoldinum haben gemeinsam mit den Mönchen einen kleinen Wortgottesdienst vorbereitet, den wir in der Kirche St. Ulrich in Siegenfeld gefeiert haben. Danach gab es einen gemütlichen Ausklang im Gasthof Skilitz, zu dem Prof. Schnider großzügig eingeladen hat. Mit einem kleinen Lied, dass wir auf einem gemeinsamen Lehrausgang in der Waldschule (bei Wr. Neustadt) gelernt haben, und einer Collage, die Fr. Damian im Namen der Studenten überreicht hat, wollten wir Prof. Schnider auf humorvolle Weise für sein großartiges Engagement danken. Er hat uns insgesamt zwei Jahre begleitet, davon waren eineinhalb Jahre der intensiven Vorbereitung bzw. Betreuung für das Schulpraktikum gewidmet. Für einige aus unserer Runde wird es nun "ernst" - sie werden schon ab Herbst unterrichten. Die anderen haben zumindest noch ein Jahr "Schonfrist", und wer weiß, was dann kommt? Auf jeden Fall hat es uns viel Freude gemacht, wir konnten fachlich viel lernen, in den gemeinsamen Vorbereitungsstunden uns gegenseitig ermutigen und natürlich kam auch der Humor NIE zu kurz! (dam) Foto: Fröhliche Stimmung nach einem erfolgreichen Lehrgang.

Hoher Besuch aus Kalifornien an der Hochschule (01.07.09). - Die Hochschule hatte am 29. Juni 2009 hohen Besuch von der jesuitischen Santa Clara University in Kalifornien (http://www.scu.edu/). Dekanin Lucia Albino Gilbert, die ebenso die Aufsicht über die Jesuit School of Theology in Berkeley (http://www.jstb.edu/index.html) inne hat, erfuhr in Kalifornien, dass die Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz einen Besuch wert wäre! Vizerektor P. Alkuin, der selbst ja in Stanford promoviert hat und halber Amerikaner ist, hat sie geführt, der Besuch endete mit der Teilnahme an der Vesper zum Hochfest Peter und Paul. Über einen Studentenaustausch denken wir nach, denn das würde beiden Einrichtungen, die im Herzen der Kirche verwurzelt sein wollen, sehr gut tun. Foto: Prof. Jiri Toman, Dekanin Lucia Albino Gilbert und Ehemann und Vizerektor P. Alkuin.

Danke für die Beteiligung der Studenten an der Fronleichnamsprozession (12.06.09). - Viele hunderte Gläubige nahmen am 11. Juni an der Fronleichnamsprozession teil. Diese war auch deshalb so eindrucksvoll, weil die Seminaristen des Leopoldinum geschlossen teilnahmen, der Hochschulhofalter mit dem Blumenteppich erweckte überall größte Bewunderung! Aber auch viele andere Studierende - etwa von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in der Hinterbrühl - nahmen an der Eucharistischen Prozession teil. Es war eindrucksvoll, einen Zug von hundert jungen Ordensleuten und Priesterstudenten vor dem Allerheiligsten zu sehen. Viele Menschen haben gesagt, dass Sie jetzt umso mehr für die jungen Priesteramtskandidaten beten werden. Fronleichnam hat den Zusammenhalt, die "Communio", unserer Studiengemeinschaft gestärkt. Foto: Eucharistische Prozession.

Gute Rückmeldungen über den Dies Academicus "Liturgie und Psyche" (01.07.09). - Die Fachtagung LITURGIE & PSYCHE" am Montag, den 4. Mai 2009 im Stift Heiligenkreuz bei Wien war ein recht erfreuliches Ereignis, nicht nur wegen der Rekordbeteilung von 300. Da gibt es einmal einen Initiates file downloadguten Bericht in der Tagespost. Weitere Pressemeldungen sind auf der Opens external link in new windowHomepage des RPP hier zu finden. Eine DVD mit Filmaufnahmen der ganzen Tagung kann man Opens external link in new windowauf Kath.shop erwerbenAm Samstag, 4. Juli 2009, wird der ORF im Ö1 ab 19:05 Uhr eine Zusammenfassung der Tagung ausstrahlen Opens external link in new windowhttp://oe1.orf.at/programm/200907045101.html. Das RPP bietet am Samstag, 10.10.2009 eine weitere Fachtagung in Wien an zum Thema "Verletzung, Verbitterun, Vergebung." Siehe Unter Opens external link in new windowhttp://www.rpp2009.org/ Foto: Gottesdienst im Stift Heiligenkreuz.

Apostolischer Nuntius Zurbriggen besichtigt Hochschulgebäude (12.06.09). - Am Fronleichnamstag war natürlich kein Studienbetriebe; in aller Stille hat daher der Apostolische Nuntius, der Abt Gregor und das Stift besuchte, auch das Gebäude der Hochschule besichtigt. Rektor Pater Karl zeigte dem Nuntius und Sekretär Msgr. Dr. Christoph Kühn die Hörsäle und erzählte kurz die 207-jährige Geschichte, die darin gipfelte, dass Papst Benedikt XVI. die Hochschule am 28. Jänner 2007 zur Päpstlichen Hochschule erhoben hat. Mit aller Diskretion wusste der Herr Nuntius einige Worte des persönlichen Wohlwollens zu berichten, die Kardinal Ratzinger bzw. später der Heilige Vater über unsere Hochschule geäußert hat. Für uns ist alles Lob immer Beschämung und Herausforderung, weil wir wissen, dass wir im Dienst der Kirche noch viel besser werden müssen. - Natürlich wollte der Nuntius, der gebürtiger Schweizer ist, den Schweizergardisten Pius Rüegg treffen. Foto: Schweizergardist Pius Rüegg, Nuntiatursekretär Kühn, Nuntius Zurbriggen und Abt Gregor vor der Katharinenkapelle.

Bettelbrief der Hochschule findet Gott-sei-Dank gute Aufnahme (24.05.09). - Der Rektor hat wieder den jährlichen Bettelbrief der Hochschule ausgeschickt, man kann ihn Initiates file downloadhier downloaden. Viele meinen ja leider, dass das Stift mit der CD reich geworden sei, was leider nicht stimmt. Die 55 Cent pro verkaufter CD gaben dem Herrn Abt aber die Möglichkeit, noch mehr Priesterstudenten aus der 3. Welt als Stipendiaten zu uns einzuladen. 2 aus Vietnam sind schon da, ebenso ein orthodoxer aus Syrien, weitere kommen... dazu die bisher 22 Studenten, die schon da waren und die wir voll erhalten. Unsere Klöster in Asien und die Priesterseminare in den anderen Ländern GEHEN ÜBER, wir müssen helfen! Außerdem gibt es viele österreichische und deutsche Priesterstudenten, die sich ihr Studium selber nicht finanzieren können. Also die Hochschule Opens internal link in current windowbraucht wirklich Ihre Hilfe!!!. Vergelt's Gott. Foto: Das übervolle Zisterzienserkloster Phuoc Ly in Südvietnam.  

Buchpräsentation "Wirtschaft und Ethik" (24.05.09) - Am Donnerstag, 4. Juni 2009 findet um 19 Uhr im Wiener Akademikerbund die Präsentation des Sammelbandes "Wirtschaft und Ethik" von Prof. DDr. Herbert Pribyl statt. Das Buch erhält überall gute Kritiken, weil es eine gediegene Aufarbeitung eines derzeit brennenden Themas darstellt. Denn die Wirtschaftskrise ist ja letztlich das Produkt eines "nicht-ehtischen" Verhaltens. Hauptthema ist in dem Buch die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik. Bei der Präsentation wird es auch Impulsreferate von Abt Gregor und Mitautor Mag. Christian Zeitz geben, natürlich auch die Gelegenheit zur Diskussion. Das Programm ist Opens external link in new windowhier zu finden. Um Anmeldung an der angegebenen Adresse wird gebeten. Inhalt und Bestellung des Buches Opens external link in new windowhier.

Regentenkonferenz im Priesterseminar Leopoldinum (18.05.09). - Zur jährlichen Konferenz des uns anvertrauten Priesterseminars Leopoldinum konnten Abt Gregor und Direktor P. Alkuin die Regenten von Berlin, Regensburg, Vaduz, Graz-Seckau und Speyer begrüßen, ebenso die Ausbildungsverantwortlichen des Stiftes Klosterneuburg und der Passionisten. Die jährliche Konferenz dient dem Austausch zwischen Seminar und Ausbildungsverantwortlichen und Päpstlicher Hochschule, insgesamt sind ja über 20 Seminaristen im Leopoldinum, dazu noch 2 Priester. Die Konferenz stand im Zeichen der Verabschiedung von Pater Alkuin Schachenmayr, denn ab 16. Juli wird Pater Pirmin Holzschuh neuer Direktor des Leopoldinum. Pater Alkuin ist so freier für seine Hauptprofessur und das EUCist und seine zahlreichen wissenschaftlichen Tätigkeiten. An der Konferenz nahmen auch Spiritual Martin Leitner und Rektor Pater Karl Wallner teil. Foto: Regentenkonferenz 2009 des Priesterseminars Leopoldinum.

Pater Mag. Pirmin Holzschuh wird neuer Direktor des Priesterseminars Leopoldinum (12.05.09). - Mit Zustimmung der österreichischen Bischöfe hat Abt Gregor ab 14. Juli einen neuen Direktor für das uns anvertraute Opens external link in new window"Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" ernannt: Pater Pirmin ist vielen als eifrig sorgender Gästepater des Stiftes bekannt, er ist eine profilierte Priesterpersönlichkeit, 41 Jahre alt. Er löst Pater DDr. Alkuin Schachenmayr ab, der als Gründungsdirektor das Leopoldinum nach dem Wechsel von Pater Michael Hösl leitete. Unter ihm wurden die Statuten vom Heiligen Stuhl approbiert und ein nahtloser Übergang vom Rudolphinum zum Leopoldinum hergestellt. Pater Alkuin ist ja zugleich Vizerektor der Hochschule und hat eine der Hauptprofessuren inne, er leitet das EUCist und macht zudem in Wien ein Drittstudium in Archivwissenschaft. Daher ist die Hochschule sehr erfreut, dass er wieder freier ist für die Wissenschaft! Pater Pirmin wünschen wir als neuem jungen Regens Gottes Segen und viel Freude mit den wunderbaren Priesteramtskandidaten, die bei uns studieren. Foto: Pater Mag. Pirmin Holzschuh OCist.

ITI Gaming übersiedelt nach Trumau (12.05.09). - Das "Internationale Theologische Institut ITI" übersiedelt von Gaming nach Trumau. Den Baugrund hat das ITI vom Stift Heiligenkreuz erworben, ebenso das alte Wasserschloss gegen Baurechtsvertrag. Die Grundsteinlegung für 77 Wohnungen, die für diese auf Ehe und Familienfragen spezialisierte Theologische Hochschule elementar wichtig ist, fand unter höchster Feierlichkeit am Montag, 11. Mai statt. Kardinal Schönborn, Bischof Küng, Landeshauptmann Pröll, Altlandeshauptmann Siegfried Ludwig, Abt Gregor, Abt Michael Prohazka und sonst noch fast das gesamte "Who-is-Who" der politischen und kirchlichen Prominenz nahmen an der Grundsteinlegungsfeier teil. Unsere Hochschule hat nichts direkt mit dem ITI zu tun, es ist aber doch bedeutungsvoll, dass diese nun geographisch näher liegt als in Gaming. Weiteres Opens external link in new windowhierFoto: Würdenträger bei der Grundsteinsegnung des ITI in Trumau.

Hochschulausflug nach Linz und Artstetten (07.05.09). - 120 Studenten und Professoren, inklusive Abt Gregor, machten einen tollen Hochschulausflug nach Linz. Die Studentenvertreter hatten mit der Hochschulsekretärin alles perfekt organisiert: Bischof Ludwig Schwarz persönlich feierte mit uns im riesigen Mariendom die Heilige Messe und freute sich sichtlich über den Besuch; dann ging es mit einer putzigen gelben Stadtplan durch die europäische Kulturhauptstadt, dann ein herrliches Mittagessen, dann ein Stadtbummel und Museumsbesichtigungen; Ausklang mit Vesper in der Schlosskirche von Artstetten, über dem Grab von Erzherzog Ferdinand und seiner Sophie, der beiden Opfer von Sarajewo. Wir haben auch für die Diözese Linz und ihren Bischof gebetet. Foto: Die "Kulturhauptstadt Europas" besichtigten wir mittels eines Kleinzuges; wir staunten, was Linz alles zu bieten hat.

Liturgie und Religion können der Seele gut tun! (04.05.09) - Die Tagung über "Liturgie & Psyche" an der Päpstlichen Hochschule in Zusammenarbeit mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (http://rpp-congress.org/) hat grundsätzlich das Positive der Liturgie für die menschliche Seele hervorgestrichen. Die Beiträge der Tagung werden publiziert; sie sind auch von Radio Maria (http://www.radiomaria.at/) als CDs zu erhalten oder von Harald Kopp(cjmmedia(at)aon.at) als DVDs. - Mit knapp 300 Teilnehmern, davon viele aus Deutschland und der Schweiz, war dies die größte Tagung, die an der Hochschule je durchgeführt wurde. Umjubelt wurden die Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und der Psychotherapeut Jörg Willi. Foto: Die Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz begeisterte uns durch ihre von Guardini ausgehende Interpretation der Liturgie als "Spiel". Siehe Bericht hier.

Interessante Studienreise nach Syrien (29.04.09). - Mit Euphorie haben die zurückgekehrten Studenten von ihren Erlebnissen auf der 10-tägigen Syrienreise berichtet, unser Alttestamentler Prof. Lisewski veranstaltet hat. Auf der Homepage des Priesterseminars gibt es schon einen Opens external link in new windowkurzen Reisebericht hier. Sobald der Webmaster Fotos hat, wirder hier auch weiteres berichten. Besonders eindrucksvoll war offensichtlich der Beusch von Damaskus (im Paulusjahr!) und die Begegnung mit dem Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien Seiner Heiligkeit Ignatius Zakka I. Iwas; für das Patriarchat offensichtlich auch, denn die Meldung ist Opens external link in new windowauf deren Homepage ganz prominent plaziert. Für Christen im Nahen Osten bedeutet die Begegnung mit Christen aus dem Westen wohl immer eine Stärkung. Weiteres folgt.

Geld sparen beim Telefonieren - und dabei die Hochschule unterstützen! (12.11.08) - Das renommierte Tele-Kommunikationsunternehmen MITACS bietet ab sofort den interessanten Dienst "Zehntel" (www.zehntel.at) an: Man kann damit beim Telefonieren sehr viel Geld sparen! Das Ganze ist sehr seriös und sinnvoll und zugleich möchte sich die Firma damit christlich engagieren: 10% der Einnahmen gehen an christliche Projekte.

Eines der 3 Projekte (jeder Kunde kann das selbst aussuchen) ist unsere Hochschule! Wir können das nur bestens empfehlen und hoffen, dass viele das Angebot nützen: Beim Telefonieren Geld sparen und zugleich unseren Studenten helfen. Infos bitte direkt bei "Zehntel", die Telefonnummer ist +43-1-2795642.

Förderung von Priesterstudenten bedarf der "Bewerbung" (06.03.08). - Es gibt konkrete und mutige Pläne, das Förderwesen für die Hochschule und die Priesterstudenten zu intensivieren. Denn wir brauchen dringend Hilfe von Dritten --> siehe dazu die Seite! Die finanzielle Belastung durch den Schimmelbefall der Barockbibliothek hängt uns sehr nach und es ist eine schwere Belastung, dass wir derzeit mit der Einrichtung der Institutsräume nicht voran kommen, obwohl das Studienleben boomt! Einzelne Spender haben hier freilich großzügige Hilfe zugesagt... - Förderung brauchen wir aber auch für die Priesterstudenten aus der 3. Welt. Derzeit sind es 6 Mitbrüder aus Vietnam, 5 aus Sri Lanka, 3 aus Nigeria und noch je ein Stipendiat aus Ungarn und Tschechien... Ziemlich sicher ist, dass es in absehbarer Zeit einen Bettelbrief an die Freunde der Hochschule und die Absolventen geben wird... Obwohl wir das Betteln eigentlich nicht gewohnt sind, müssen wir hier wohl an das Herz und die Brieftasche unserer Freunde klopfen, damit wir die Priesterausbildung weiter gut leisten können. Foto: Unsere 6 Mitbrüder aus Vietnam, die bei uns studieren, weil die Regierung in Vietnam keine Priesterweihen zulässt.

Eine unverhoffte Spende! (05.11.09). - "Unverhofft kommt oft" lautet ein Sprichwort, das auch auf viele Förderer unserer Priesterstudenten zutrifft. Am Samstag, 31. Okt., stellten sich Frau Dietgart Schwarz und Frau Claudia Schachner (mit Sohn Max) bei Rektor Pater Karl ein, um eine höhere Spende für die Hochschule zu übergeben. Der Betrag, der ca. 1 1/2 Opens internal link in current windowJahresstipendien für unsere Patenstudenten entspricht, stammt aus einem aufgelösten Fonds, den DDDDr. Schachner gegründet hatte und der der Förderung wissenschaftlicher und kirchlicher Einrichtungen dienen sollte. So war die Spendenübergabe für unsere Bildungseinrichtung gleichsam der letzte Wille eines Verstorbenen. - Auch sonst sind wir sehr dankbar für jeden Euro, da die Zahl der Studierenden mittlerweile auf eine neue Rekordzahl von 184 gestiegen ist. - Foto: Spendenübergabe im Rektorat.

Großes Interesse für Fachtagung "Liturgie & Psyche" (26.04.09) - Für den Dies Acacemicus am 4. Mai gibt es bereits 240 Anmeldungen; weil wir sonst Interessenten abweisen müssten, haben wir uns entschieden, auch den Nebenraum des Kaisersaals für die Tagung zu verwenden. Das Thema dürfte viele interessieren, denn sowohl Liturgie als auch Psychologie sind ja "en vogue". Auch die Referenten (Jörg Willi, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Raphael Bonelli, Karl Wallner) sind in ihrem Fachgebiet bekannt und geschätzt. Wer sich noch anmelden möchte, muss dies sehr rasch tun. Informationen über Tagungsgebühren bitte beachten. Für Anfragen steht Frau Sabrina Galatsai unter 0043-2258-8703-400 zur Verfügung, E-Mail: office(at)stift-heiligenkreuz.at. (Siehe: Initiates file downloadInterview mit Rektor P. Dr. Karl Wallner in der Tagespost.) --> Alle Info hier. Foto: Liturgie in Heiligenkreuz.

Hochschulausflug nach Linz (27.04.09). - In die Kulturhauptstadt Linz führt uns heuer am 7. Mai unser traditioneller Hochschulausflug, zu dem der Herr Abt wie alljährlich die Studierenden und Lehrenden einlädt. Die Hochschulsekretärin und die Hörervertreter haben ein buntes Besichtigungsprogramm organisiert; Höhepunkt ist aber die Heilige Messe, die Bischof Ludwig Schwarz im Mariendom mit uns feiern wird. Er ist ein "alter Freund" unseres Klosters und ist als Wiener Weihbischof gerne zu Vorträgen an die Hochschule gekommen; wir sind ihm auch im Gebet für seine Aufgabe als Diözesanbischof einer so wichtigen Diözese mit so großen Kapazitäten verbunden. Die Rückfahrt wird uns über das Schloss Artstetten führen, um auch etwas vom großen Duft einer tragischen Vergangenheit zu riechen. Foto: Linz an der Donau, Kulturhauptstadt Europas 2009.

Syrien-Studien-Reise im April 2009 geplant! (10.01.2009) - Dozent Dr. Lisewski hat ein interessantes Programm für eine Studienreise nach Syrien zusammengestellt. Für die Studenten wird dies als Wahlfach angeboten, die Hochschule wird sich zudem bemühen, allen Studierenden, die mitfahren, einen Zuschuss von 100 bis 150 Euro über die Fördergelder zu geben. Die 9-tägige Studienreise kostet 1.480,- Euro, das Programm ist aber wirklich sehr gut und im Vergleich zu anderen Angeboten auch günstig. Es können 25 mitfahren, die volle Informationen und das Programm gibt es --> hier. Man kann sich auch direkt an Dr. Lisewski wenden, um sich über die Reise zu informieren. Foto: Omajaden-Moschee in Damaskus.

Dies Academicus "Liturgie & Psyche" (22.02.09) - Am Montag, 4. Mai 2009, begehen wir einen Dies Academicus zu einem Thema, das gut zu uns passt. Denn Heiligenkreuz steht für die Schönheit der Liturgie: eine Schönheit, die nicht äußere Ästhetik ist, sondern aus der inneren Haltung der Seele kommen. Das Institut für Dogmatik und Fundamentaltheologie organisiert den Dies Academicus in Zusammenarbeit mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie. Wegen der Referenten (Jörg Willi, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Raphael Bonelli, Karl Wallner) rechnen wir mit regem Interesse und müssen daher wegen der auf 250 Teilnehmer begrenzten Kapazitäten um rechtzeitige Anmeldung bitten. (Siehe: Initiates file downloadInterview mit Rektor P. Dr. Karl Wallner in der Tagespost.) --> Alle Info hier. Foto: Liturgie in Heiligenkreuz.

Einladung zur Cistercienser-Tagung von 6.-8. März 2009 in Altenberg bei Köln (16.01.09). - Ein tolles Tagungsprogramm hat Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr mit seinem Europainstitut für cisterciensische Geschichte zusammengestellt. Tagungsort ist anlässlich des 750-Jahr-Jubiläums der "Altenberger Dom" bei Köln. Altenberg ist eine Schwester von Heiligenkreuz, auch diese Zisterze wurde von Morimond aus gegründet, leider ist Altenberg nicht mehr als Kloster aktiv. Das Tagungsthema lautet "Krisen und Neuanfänge in Cistercienserklöstern". Wenn ein Orden so alt ist wie der unsere, so hat ein Kloster so manche trübe Stunde in der Geschichte zu überstehen gehabt. Und viele sind auch zerstört und aufgehoben worden, oder einfach ausgestorben. Alle relevante Information gibt es hier. Foto: Altenberger Dom bei Köln.

Erfolgreiche Tagung über ethische Aspekte des internationalen Terrorismus (13.03.09). - Es war der Wunsch des Instituts für Ethik und Moraltheologie, einmal ein Thema für eine Tagung aufzugreifen, das nicht nur Theologisches und Spirituelles zum Inhalt hat. Das Thema "Terrorismus" wurde am 12./13. März in einer öffentlichen Tagung in seinen bedrückend vielen Aspekten behandelt. Institutsvorstand Prof. DDr. Herbert Pribyl hat ein buntes Spektrum von Referenten aus vielen Bereichen und weltanschaulichen Lagern eingeladen. Die Tagung war öffentlich und stieß auf reges Interesse. 90 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung im Kaisersaal teil, die auch dank der Assistenten des Intitutes für Ethik und Moraltheologie perfekt organisiert war. Das Programm und weiteres Relevante ist hier zu finden. Eine Veröffentlichung der Vorträge ist in Vorbereitung. Foto: Der Terroranschlag vom 11. Sept. 2009.

Herders Neues Bibellexikon ein großer Erfolg! (12.02.09) - Das Bild zeigt Bischof Ludwig Schwarz, wie er Papst Benedikt "Herders Neues Bibellexikon" übergibt. Wir bewerben es hier deshalb, weil unser Prof. Michael Ernst Herausgeber ist. Die erste Auflage war sofort vergriffen, derzeit wird die zweite vorbereitet. Über 5.000 Artikel geben Auskunft über alle Orte, Personen und Objekte, die in der Bibel eine Rolle spielen, über 100 bibeltheologische Basisartikel liefern wertvolles Hintergrundwissen. Die zahlreichen farbigen Abbildungen illustrieren die präzisen und gut verständlichen Texte. Außerdem gibt es eine CD-ROM des gesamten Textes, mit 1.200 Abbildungen, 100 Karten usw. - Foto: Bischof Schwarz bei der Präsentation von "Herdes Neuem Bibellexikon".

Feierlichkeiten zum 625-jährigen Bestehen der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien (22.02.09). - Seit 625 Jahren gibt es eine Verbundenheit zwischen dem Stift Heiligenkreuz und der Katholischen Fakultät an der Universität Wien, die sich damals darin zeigte, dass der Abt von Heiligenkreuz Herzog Albrecht maßgeblich unterstützt hat, die Fakultät zu gründen. Der erste promovierte Doktor war dann auch ein Zisterzienser aus Heiligenkreuz. Das gegenseitige Wohlwollen ist auch nach der Selbständigwerdung der Heiligenkreuzer Hochschule 2007 aufrecht. Am 21. Feb. 2009 nahmen Abt Gregor und Rektor P. Karl Wallner am Dankgottesdienst im Stephansdom zum 625-Jahr-Jubiläum teil. Foto: Das Bild zeigt den derzeitigen Wiener Dekan Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle vor der Gedenktafel, die zur Erinnerung an zwei maßgebliche Gründungsprofessoren im Apostelchor (Friedrichsschiff) enthüllt worden ist.

Hochschule lädt ein: 20. Jänner, Mag. Matthias Kapeller referiert über Öffentlichkeitsarbeit (16.01.09) - Im Rahmen von "5vor11" wird am Dienstag, 20. Jänner, einer der besten Medienexperten und Medienpraktiker der Kirche, Mag. Matthias Kapeller um 10.55 an der Hochschule über kirchliche Medienarbeit referieren. Er ist für die Öffentlichkeitsarbeit in der Diözese Gurk-Klagenfurt zuständig, schon das dortige diözesane Jahrbuch ist ein jährlicher Klassiker der Professionalität. Es handelt sich um den vorletzten Vortrag in der bunten Vormittagsreihe "5vor11", der Vortrag ist öffentlich und soll nicht nur die Perspektive der STudierenden erweitern. Radio Maria wird übertragen. Foto: Pater Philipp bei einem langen Interview im NDR.

Endlich Winterferien! Doch das Vorlesungsverzeichnis für Sommersemester 2009 ist schon online! (12.02.09). - Die anstrengende 2-wöchige Prüfungszeit geht langsam zu Ende und unsere Studierenden haben Ferien verdient. Innerhalb von 14 Tagen bis zu 12 Semesterprüfungen zu machen, verlangt Disziplin und Belastbarkeit. Aber vielleicht ist diese Erprobung der Belastbarkeit ja auch ein wichtiges Gut, das man in das Leben mit hinausnimmt. - Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2009 ist bereits fertig und online gestellt. Im Sommersemester gibt es 3 wichtige Tagungen, die auch Nicht-Studierenden offenstehen und zu denen wir herzlich einladen (siehe oben). Foto: Junge Mitbrüder bei der abendlichen Erholungszeit, "Rekreation" genannt.

Prof. Pribyl zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaft gewählt. (27.11.08) - Hohe Auszeichnung für unseren Professor DDr. Herbert Pribyl, er wurde zum Mitglied der "Europäischen Akademie er Wissenschaft und Künste" gewählt, und zwar für die Klasse 7 "Weltreligionen". Siehe: www.european-academy.at. Der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste gehören 1.200 Mitglieder an, das prominenteste ist Papst Benedikt XVI., dazu 27 Nobelpreisträger, mehrere Kardinäle. Auch unser Professor Matthäus Woschitz ist Mitglied. Sie ist eine transnationale, interdisziplinäre Vereinigung, die in 7 Klassen unterteilt ist: Philosophie, Medizin, Kunst, Naturwissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Technik- und Umweltwissenschaften und Welreligionen. Wir wünschen fruchtbares europaweites Wirken! Foto: Prof. Pribyl bei einer Institutskonferenz.

Diakonenweihe in Burkina Faso (27.11.08). - Freudige Nachricht aus Afrika: Unser Absolvent Fr. Mag. Boulinkomba Joseph Guiguemde empfing am 8. November 2008 in Diebugu die Diakonenweihe. Die Weihe spendete Bischof Jean Baptiste Kpiele Some. Bruder Boulinkomba gehört zur Gemeinschaft der Seligpreisungen, die ihre deutschsprachige Priesterausbildungsstätte in der Nähe von Heiligenkreuz, in der Hinterbrühl, hat. Er hat seine Diplomarbeit über die "Sohnschaft" - also den Ausgang des Logos aus dem Vater - im Vergleich mit der Mariologie von Leonardo Boff verfasst. Inzwischen liegt auch die Statistik für das Wintersemester 2008/09 vor: Demnach sind zur Zeit 169 Studierende inskribiert, davon 112 Priesteramtskandidaten und Ordensleute. Foto: Diakonenweihe in Burkina Faso.

Weihnachtsbittbrief an die Freunde und Förderer der Hochschule (14.12.08). - Eigentlich sind die vielen Bettelbriefe vor Weihnachten unerträglich. Trotzdem müssen wir auch für die Priesterstudenten an unserer Päpstlichen Hochschule betteln gehen. Vor Weihnachten erfolgt noch eine große Aussendung an die Förderer, Gönner und Unterstützer. Warum die Hochschule Hilfe braucht, erfährt man hier. Zugleich ein herzlicher Dank an alle, die gegeben haben oder uns durch originelle Ideen (siehe etwas: www.zehntel.at) unterstützen. Die Studenten spüren das dadurch, dass wir ihnen Stipendien auszahlen können, dass Tagungen und Publikationen durchgeführt werden können. Da sich die Hochschule um die Ausbildung guter Priester bemüht, ist jeder Euro, der gespendet wird, ist das eine Investition in die Zukunft der Kirche. Foto: Klostergäste, Kandidaten und Novizen helfen alle zusammen beim Kuvertieren der Weihnachtsbittbriefe. 

Aktuelle Buchliste für Weihnachten 2008 (06.11.08). - Rektor P. Karl Wallner hat wieder eine Buchliste für Weihnachten herausgegeben. Theologische und religiöse Bücher gibt es ja sehr viele, aber nur wenige von ihnen sind brauchbar. Fachbücher sind sehr teuer und es ist schade, Geld für etwas auszugeben, das nicht wirklich gut ist. Auf der Buchliste gibt es auch christliche Romane und Heiligenbiographien.

Die Buchliste ist gedacht als Hilfe für Verwandte, Freunde und Wohltäter von Studenten, denn zu Weihnachten schenkt man ja gerne Bücher. Und dann ist es schon wichtig, dass es auch wirklich gute und brauchbare theologische Literatur ist!!! Foto: Kandidat Adrian in der Bibliothek. --> Hier gibt es die Buchliste zum downloaden.

Großes Interesse für Vortragsreihe "5vor11" (19.11.08). - Wie schon im vorigen Semester, so stößt auch diesmal die Vortragsreihe "5vor11" auf großes Interesse der Studierenden und von Interessierten. Jeden Dienstag um 10.55 haben wir interessante Referenten unter uns, die zu einem bunten Themensortiment sprechen. Am 18. 11. referierte der Mettener Benediktiner und Münchener Universitätsprofessor P. Stephan Häring über die theologischen und kirchenrechtlichen Probleme, die sich mit dem Thema "Kirchenaustritt" ergeben. 2006 hatte ja Rom gefordert, dass der Austritt auch vor der kirchlichen Autorität erklärt werden muss; inzwischen gibt es hierzu klare Regelungen der Österreichischen Bischofskonferenz. Am 25. 11. werden wir einen Einblick in die Gefängnisseelsorge tun dürfen. Herzliche Einladung. Foto: Univ.-Prof. P. Dr. Stephan Häring OSB.

Öffentliche Vortragsreihe an Dienstagen auch im Wintersemester (27.09.08). - In erster Linie ist die Vortragsreihe "5 vor 11" für Studierende der Hochschule gedacht. Wir freuen uns aber über interessierte Besucher, der Zutritt ist frei. Im Wintersemester werden 9 Referenten ein breites und buntes Spektrum von Informationen bieten. Das Programm bietet Philosophisches, Liturgisches, Pastorales, Musikalisches, Lebensnahes, Kirchenrechtliches, Historisches, Kommunikations- und Medienpraktisches - und auf jedenfalls viel Interessantes. Es geht darum, dass die Studenten einen breiten Horizont gewinnen. Das Programm kann man --> hier einsehen. Wie gesagt, Interessierte sind herzlich willkommen. Für alle Studierenden ist es im Freifachmodul zu inskribieren, näheres dazu im Vorlesungsverzeichnis. ACHTUNG: Wegen übertragung durch Radio Maria müssen alle pünktlich um 10.50 Uhr im Auditorium Maximum sein!

Tagung der "Arbeitsgemeinschaft der Ordenshochschulen" (09.11.08). - Der Rektor war erstmals zur Arbeitsgemeinschaft der Ordenshochschulen (--> AGO) Deutschlands eingeladen und konnte sehr interessante Nachrichten über den Zustand der dortigen Ordenshochschulen in Erfahrung bringen. Dabei ging es vor allem um einen informellen Austausch. Von den deutschen Ordenschochschulen und Instituten sind einige nur mehr rechtlich existent, mussten den Betrieb jedoch einstellen. Die erfreulich Situation in Heiligenkreuz wurde mit Interesse zur Kenntnis genommen. Heiligenkreuz ist die einzige aktive Ordenshochschule in Österreich und im gesamten Zisterzienserorden. Foto: P. Engel OP (Berlin), P. Piepke SVD (St. Augustin), P. Rhode SJ (St. Georgen-Frankfurt), P. Bopp SDB (Benediktbeuern), P. Eggersperger OP (Berlin), Bischof Leo Nowak, P. Dienberg OFMCap (Münster), P. Wallner OCist (Heiligenkreuz) u. P. Schöndorf SJ (München).

Gute Resonanz auf Tagung zur cisterciensischen Spiritualität (31.10.08). - Auf die Tagung zur cisterciensischen Spiritualität am 30./31. Okt. 2008 gab es beste Resonanz! Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller hat mit seinem Institut für Spirituelle Theologie und Liturgiewissenschaft das Thema "cisterciensische Spiritualität" mit dem Übertitel "Von der Freude, sich Gott zu nähern", hervorragend geplant und gestaltet. Das Programm findet sich --> hier auf der Homepage. Unter den Referenten war Prof.in Marianne Schlosser, Prof. Schwienhorst-Schönberger, Prof. Klaus Berger, Prof. Bernhard Vosicky, Prof. Wolfgang Buchmüller, Prof. Karl Wallner. Die Workshops von P. Simeon, P. Rupert und P. Samuel kamen sehr gut an! Toll waren die Vorträge von Abt Maurus Lepori von Hauterive (CH) über die "Lectio Divina" und von Abt Andreas Range von Himmerod (D) über den Gebrauch der Bibel bei den Zisterziensern. Die Vorträge werden natürlich veröffentlicht. Foto: Die Tagung im voll besetzten Kaisersaal.

Fernsehaufnahmen in Cafeteria (02.10.08). - Die große Hilfsorganisation "Kirche in Not" hat am 2. Okt. Fernsehaufnahmen von 4 "Talk Katechesen" mit Rektor P. Karl Wallner gemacht. Michael Ragg, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, interviewt P. Karl in lockerer Weise über "Advent", "Weihnachten", "Fastenzeit" und "Ostern". Die Cafeteria verwandelte sich dazu in ein professionelles Studio. Auch Publikum, darunter auch viele Leute, waren erschienen, um eine "Talk-Show" Atmosphäre entstehen zu lassen. Die vier halbstündige Katechesen waren durchaus kurzweilig, hoffentlich werden sich viele auf K-TV, Bibel-TV und EWTN aus diesen speziellen Katechsen Anregungen für ihr geistliches Leben holen. Foto: Studioatmosphäre in der Cafeteria.

Festliche Inauguration mit weiteren 5 Sponsionen (01.10.08). - In seiner Predigt bezog sich Abt Gregor beim Festgottesdienst am 1. Oktober ganz auf Papst Benedikt, der am 12. Sept. 2008 in Paris wieder auf die Bedeutung des Mönchtums für die Verbindung von Glauben und Wissen hingewisen hat. Univ.-Doz. Dr. Andreas Schnider, Professor für Religionspädagogik an der Hochschule, hielt im Kaisersaal den engagierten Inaugurationsvortrag, in dem er für die Anwesenheit von Katechese in der Religionspädagogik plädierte. Dann wurden Frau Monika Schwarzer und die drei Seminaristen Rainer Geuder, Karl Schlögl und Walter Obenaus zur Magistra theologiae, bzw. zu Magistri theologiae spondiert. Der fünfte neue Magister Br. Boulinkomba Guguemde von der Gemeinschaft der Seligpreisungen ist schon auf Einsatz in Afrika und konnte nicht teilnehmen. Nach der Vesper zu Ehren des hl. Therese von Lisieux lud der Herr Abt alle zu einem Imbiss ins Klostergasthof ein. Foto: Magistra Schwarzer, Magistri Geuder, Schlögl und Obenaus.

Erzbischof Dominique Mamberti besichtigt die Hochschule (28.09.08). - Am 28. Sept. 2008 besuchte der "vatikanische Außenminister" Erzbischof Dominique Mamberti in Begleitung des Apostolischen Nuntius in Österreich Dr. Edmond Farhat das Stift Heiligenkreuz und wollte dabei auch unbedingt die Räume der Päpstlichen Hochschule sehen. Erzbischof Mamberti empfahl sich bei einer sehr liebenswürdigen Begegnung nach dem Mittagsgebet und dem Mittagsessen mit den Mönchen deren Gebet: Als Sekretär im Staatssekretariat ist der aus Korsika gebürtige Erzbischof für die Beziehungen zu den Staaten zuständig, und das ist ein sehr heikler diplomatischer Dienst. In vielen Ländern werden die Christen ja verfolgt, benachteiligt und behindert. Er erkundigt sich bei Rektor P. Karl genau über die Priesterausbildung in Heiligenkreuz, ebenso informierte er sich bei Direktor P. Alkuin über das Leopoldinum. Foto: Nuntius Farhat und Erzbischof Mamberti vor der Hochschule.

Inauguration des Akademischen Jahres 2008/09 (27.09.08). - Am 1. Oktober 2008 um 15 Uhr eröffnet unser Herr Abt Gregor das neue Hochschuljahr mit dem traditionellen Festgottesdienst in der hohen Abteikirche - in Konzelebration mit Rektor, Vizerektor, Professoren, Mitbrüdern und anderen Priestern; alle Studierenden bitten Gott um seinen Segen für das kommende Jahr. Auch Freunde der Hochschule und alle Gläubigen sind herzlich eingeladen mit uns zu beten. Danach um ca. 16.30 schließt sich der Inaugurationsvortrag von Prof. Dr. Andreas Schnider im Kaisersaal an: Unser Professor für Religionspädagogik ist als Politiker und Mitglied des Bundesrates zugleich im "Auge des Orkans" der derzeitigen Schul- und Bildungsdiskussion und wird uns darüber referieren. Anschließend feiern wir die Sponsion von 1 Absolventin und 4 Absolventen zu Magistri theologiae. Um 18 Uhr ist die Feierliche Vesper. Herzliche Einladung auch an alle Freunde und Interessierten. - Nach der Vesper gibt es einen Imbiss, - allerdings nur für Lehrende und Studierende, wofür wir um Verständnis bitten.

Trauer um + Mag. Heinrich Mansfeld (24.08.08). - Wir trauern um einen unserer "besondersten" Studenten, den Priester Mag. Heinrich Mansfeld. Er starb am 23. Aug. 2008 überraschend im 76. Lebensjahr. Seit seiner Priesterweihe 2003 hat er als Rektor der Frauenkirche gewirkt. Heinrich Mansfeld hatte nach dem Tod seiner Frau schon im vorgerückten Alter zunächst auf eigene Faust das Theologiestudium in Heiligenkreuz gewagt, war dann von Kardinal Schönborn als Priesteramtskandidat angenommen worden und empfing 2003 die Priesterweihe. Er schloss mit Hingabe noch 4 Tage vor der Weihe das Studium mit der Diplomprüfung ab... Es folgten 5 Jahre eifriges und frommes priesterliches Wirken in Baden; mit unserem Haus blieb er immer verbunden. Die Beerdingung hielt Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky in Brunn am Gebirge, Bischofsvikar P. Amadeus Hörschläger und Dutzende junge Priester waren gekommen, um für die Seele eines lieben Mitbruders zu beten. Foto: Bischofsvikar P. Amadeus und P. Bernhard beim Kondukt auf den Friedhof.

Feierliche Segnung der "Ikonostase" im Rektorat (17.08.08). - Der Rektor der Hochschule, P. Dr. Karl Wallner, segnete am Sonntag, 17. August 2008, feierlich die Ikonostase im Rektorat der Hochschule. Zu der Feier war der 90-jährige Ikonenmaler Dr. Walter Meier aus Baden samt seiner Gattin und zahlreichen Schülerinnen und Schülern erschienen. Dr. Meier hatte 2007 der Hochschule 77 hochwertige selbstgemalte Ikonen geschenkt, da er wollte, dass sein Lebenswerk an einem "religiösen Ort" öffentlich sichtbar sein soll. Der mehrfach ausgezeichnete Ikonenmaler hat zeit seines Lebens ca. 500 Ikonen gemalt und mehrere Ausstellungen unter der Patronanz des griech.-orthodoxen Bischofs Michail Staikos bestritten. Dr. Meier war von der Gestaltung der Ikonostase, die das Bauamt und Studenten vorgenommen hatten, beeindruckt und dankte mit sichtlicher Rührung für diese "Krönung" seines Lebenswerkes. - Am meisten werden die Studenten von der Ikonostase profitieren, da sie die Diplomprüfung vor den eindrucksvollen Christus-, Marien- und Heiligenbildern ablegen und so geistlich gestärkt werde. Foto: Rektor P. Karl (Mitte), Dr. Meier und seine Gattin (links vom Rektor) und Freunde des Malers nach der Segensfeier.

Hohe staatliche Auszeichnung für Msgr. Prof. DDr. Rüdiger Feulner (16.07.08). - An unserer Hochschule wirkt seit Jahren Msgr. Feulner als Professor für das Fach Dogmatik. Feulner, der erst 38 Jahre alt ist, war sechseinhalb Jahre Sekretär der Apostolischen Nuntiatur in Österreich und wurde nun zum Nuntiatursekretär nach Berlin berufen. Prof. Feulner wird weiter als Professor an der Hochschule tätig bleiben. Zum Abschied hat Prof. Feulner das Goldene Ehrenzeichen um Verdienste für die Republik Österreich erhalten, ausdrücklich wurde in der Laudatio seine Verdienste um die Hochschule Heiligenkreuzer genannt. Tatsächlich hat er ja bei der Erledigung der Schriftwege, die anlässlich der Erhebung zur Päpstlichen Hochschule am 28. Jänner 2007 notwendig waren, sehr geholfen. Foto: Monsignore Feulner mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich Dr. Edmond Farhat.

Sponsionsfeier zum Abschluss des Akademischen Studienjahres (14.06.08). - Am Samstag, 14. Juni 2008, wurde das Akademische Studienjahr mit einer eindrucksvollen Sponsionsfeier im Kaisersaal abgeschlossen werden. Der Herr Abt verlieh 7 Absolventen und 1 Absolventin den Titel "Magister theologiae" bzw. "Magistra theologiae". Insgesamt wurden seit der Erhebung zur Hochschule 14 Absolventen spondiert. Rektor P. Karl Wallner hielt einen kurzen Rückblick auf die "Mega-Ereignisse" seit 2007, die sich auch in der Hochschulstatistik widerspiegeln. So empfangen 2008 gleich 22 unserer Absolventen die Priesterweihe. Zu der Festfeier im Kaisersaal waren viele Professoren, Studierende und Angehörige der Spondierten gekommen, sie wurde musikalisch von P. Simeon Wester (Klavier) und Fr. Martin Krutzler (Trompete) gestaltet. Mag. Bernhard Messer, der am selben Nachmittag im Stephansdom die Priesterweihe empfing, hielt eine berührende Dankansprache, in der er den "Genius loci" von Heiligenkreuz hervorhob. Foto: Der Herr Abt verliest die Gelöbnisformel.

Erzbischof Joseph Flavien Melki begleitete uns auf den Hochschulausflug (29.05.08). - Nach seinem Vortrag in "5vor11" blieb der antochenische Erzbischof Melki aus Beirut noch bei uns im Stift und begleitete die 105 Professoren und Studenten auf den Hochschulausflug am 29. Mai 2008 nach Ungarn und in den Seewinkel. In der Prämonstratenserabte Csorna feierte Exzellenz Melki mit uns ein Pontifikalamt und Abt Gregor hielt die Predigt. Anschließend gab es ein opulentes ungarisches Mittagessen. Danach gab es eine erholsame Schiffahrt auf dem Neusiedlersee in Podersdorf, und nach der Feier der Vesper in Mönchhof bereitete der dortige Pfarrer, zugleich Philosophieprofessor P. DDr. Marian Gruber, uns ein herrliches Abendessen im Keller. Dabei spielten einige Mitbrüder auf und der Seminarist Neidu aus Nigeria sang. Auf der Rückfahrt beteten wir noch den Rosenkranz in vielen Sprachen. Foto: P. Marian, Erzbischof Melki, Abt Gregor nach der Vesper in Mönchhof.

Fusswallfahrt von Leopoldinern und Zisterziensern nach Mariazell (26.05.08). - Einige Seminaristen des Leopoldinum haben zusammen mit einigen Mitbrüdern des Stiftes Heiligenkreuz (darunter auch P. Guerricus aus Vietnam) die traditionelle Mai-Fusswallfahrt nach Mariazell gehalten. Bei herrlichem Wetter! Heiligenkreuz ist ja die vielleicht bedeutendste Station an der Via Sacra, von hier weg starten viele Pilgergruppen ihre Fusswallfahrt. Die Leopoldiner Fusswallfahrt hat eine alte Tradition, auch unter Direktor Michael Hösl wurde sie immer durchgeführt; heuer war Direktor P. Alkuin Schachenmayr mit dabei in Mariazell. Die Fürbitte der Gottesmutter wird offensichtlich kraft der Anstrengungen des Pilgerns besonders intensiv erfahren, es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn man nach dreitägigem Fussmarsch vor dem strahlenden Gnadenbild der Muttergottes niederknien kann. - Foto: Station kurz vor Mariazell.

CD "Chant - Music for Paradise" könnte Hilfe geben für die Priesterstudenten aus der Dritten Welt (12.05.08). - Durch Jahre hindurch konnte sich das Stift nicht nur die Erhaltung der Hochschule leisten, sondern auch die Aufnahme von Studenten aus der Dritten Welt. Das kommunistische Regime in Vietnam bedrückt etwa immer noch die Kirche... Daher holen wir die Mitbrüder von dort, aber auch aus Sri Lanka und Afrika, zum Studium nach Heiligenkreuz, derzeit sind es 16, die als "Stipendiaten" des Stiftes hier zum Priester ausgebildet werden. Durch Papstbesuch und den Schimmelbefall der barocken Stiftsbibliothek wurden wir im Vorjahr finanziell über die Maßen belastet. Wir brauchen Hilfe und Spenden! (siehe --> hier!) So könnte es eine unerwartete Hilfe des Himmels sein, wenn durch die Choral-CD der Heiligenkreuzer Mönche ein wenig Geld hereinkommt. Der Herr Abt hat versprochen, dass alle Einnahmen (falls die CD ein Erfolg wird und es überhaupt Einnahmen gibt) für die Priesterausbildung verwendet wird. Foto: Auszug aus dem Cover der CD www.chantmusicforparadise.com

Apostolischer Nuntius Edmond Farhat ist 75 und wird vom Bundespräsidenten für die Verdienste um Heiligenkreuz gelobt (16.05.08). - Alle Apostolischen Nuntien der letzten Jahrzehnte waren mit unserem Stift und der Hochschule freundschaftlich verbunden. Unter Nuntius Edmond Farhat wurde die Hochschule am 28. Jänner 2007 zur "Päpstlichen Hochschule" erhoben. Bei einem Festakt zu Ehren des Jubilars hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer unter den Verdiensten des Nuntius ausdrücklich diese Erhebung der Hochschule Heiligenkreuz herausgestrichen. Darüber berichtet stephansom.at --> hier. Auch Nuntiaturrat DDr. Rüdiger Feulner, der demnächst eine Beförderung an die Apostolische Nuntiatur nach Berlin erhält, hat bei den Verhandlungen mit der Bildungskongregation mitgeholfen. Wir Heiligenkreuzer sind dem 75-jährigen Jubilar für seine Verbundenheit und alle Unterstützung sehr dankbar. Foto: Nuntius Farhat und Abt Gregor am 11. Mai 2007 beim Festakt zur Erhebung der Hochschule.

Ein Jahr der Gnade: 19 Absolventen empfangen 2008 die Priesterweihe (12.05.08). - Das Jahr 2008 ist ein Jahr der Gnade und der Ernte. Nach derzeitigem Stand werden insgesamt 19 unserer Absolventen und ehemaligen Studenten die Priesterweihe empfangen: 7 vom Stift Heiligenkreuz, 4 von der Diözese Regensburg, 3 von der Erzdiözese Wien, 2 von der Diözese Graz-Seckau, 1 vom Stift Admont, 1 von der Diözese Eisenstadt und 1 von der griechisch-katholischen Diözese Alba in Rumänien. Über diese hohe Zahl freuen wir uns, wohl wissend, das das wohl ein Rekord ist, der wohl nie mehr überboten wird werden können. Da das primäre Ziel der Priesterausbildung an unserer Hochschule also gesichert ist, ist es uns auch eine Freude - in begründeten Einzelfällen - auch Laien zum Studium zuzulassen. Das hat sich seit Jahren bewährt. Das Foto zeigt unsere erste "Magistra": Frau Mag. Tünde Zsuffa ist im Anschluss an das Weltjugendtreffen 1997 zu uns gekommen, sie hat bei den Karmelitinnen in Mayerling gewohnt und dort auch geheiratet. Die Doktorandin aus Wien kam nun mit ihrem kleinen Sohn "Mose" auf Besuch. Foto: Besuch der ersten Absolventin unserer Hochschule Mag. Tünde Zsuffa am 11. Mai 2008.

Die Weihe von 6 Priestern war zugleich ein Fest der Hochschule! (24.04.08) - Es war der Wunsch des Herrn Abtes, dass die Weihe von 6 Zisterziensern am 3. Jahrestag der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. stattfand. In einer erhebenden Feier führte Kardinal Schönborn den 150 Priestern und 1000 Gläubigen die Einheit zwischen der Sendung Christi und der Sendung des Priesters vor Augen. Er weihte P. Lukas, P. Elias, P. Irenäus, P. Simeon, P. Pio und P. Pirmin zu Priestern, alle 6 hatten an der Hochschule studiert und dort mit dem Magisterium abgeschlossen. Ein siebenter Zisterzienser, P. Bruno, wird im Herbst die Weihe empfangen, er wollte vorher das Doktorat fertigmachen. Ingesamt werden heuer wohl an die 12 Absolventen der Hochschule zu Priestern geweiht. Foto: Die 6 Neupriester bei der Weihe.

Vorträge über den seligen Franz Jägerstätter (12.05.08). - Am 21. Mai begeht die Kirche in Österreich erstmals den Gedenktag des am 26. Okt. 2007 in Linz seliggesprochenen oberösterreichischen Mesners und Familienvaters Franz Jägerstätter, der unter den Nazis als Märtyrer der Gewissensfreiheit das Martyrium erlitt. Aus diesem Grund wird die Historikerin Dr. Erna Putz, die durch ihre Forschungen maßgeblich zur Seligsprechung beigetragen hat, an der Hochschule Heiligenkreuz Vorträge halten: Frau Dr. Erna Putz spricht am Montag, 19. Mai, 19.30 Uhr: „Franz und Franziska Jägerstätter“. Und am Dienstag, 20 Mai, spricht sie im Rahmen der Vortragsreihe --> "Fünf vor Elf" um 10.55 Uhr über „Besser die Hände gefesselt als der Wille“ (Franz Jägerstätter). Die Vorträge sind frei, wir freuen uns über alle, die dazustoßen. Die Vorträge finden im Auditorium Maximum der Hochschule statt. Foto: Sel. Franz Jägerstätter, 1907 - 9. Aug. 1943.

Papst fordert Engagement der Ordensleute im Universitären Bereich (19.04.08) - Sehr ermutigt dürfen wir uns durch eine Ansparche von Papst Benedikt bei seinem USA-Besuch fühlen. Bei einer Begegnung mit 600 Vertretern der katholischen Bildungseinrichtungen der USA in Washington die große Bedeutung ihres Bildungsauftrags unterstrichen (radiovatikan.de/180408). Es gebe heute keinen Grund sich daraus zu verabschieden, was manche wünschten. Katholische Universitäten und Schulen nehmen nach Überzeugung des Papstes teil am Evangelisierungsauftrag der Kirche. Wenn Lehrende ihre Schüler zu einer tiefen Suche nach Wahrheit helfen, dann arbeiten sie an einer „intellektuellen Liebe“. Lehrer befreiten durch die Suche nach wirklicher Wahrheit ihre Studenten vom reinen Utilitarismus und Pragmatismus. Heute besteht nach Papst Benedikt die Gefahr, dass Wissen mit Wahrheit verwechselt werde. Wahrheit sei mehr als Wissen. Metaphysik sei gefragt, sonst werde der Mensch zu einem Stein auf dem Schachbrett der Welt gedemütigt. Der Papst ermutigte vor allem die Ordensleute in ihrem erzieherischen Dienst. Ihr Leben nach den Ordensgelübden sei für die jungen Menschen ein wichtiges Zeichen. Unterricht sei ein Dienst am Menschen an am Reich Gottes.

Kongress "Weltkirche" in Augsburg (15.04.08). - Alle zwei Jahre veranstaltet die von P. Werenfried van Straten gegründete Hilfsorganisation "Kirche in Not" einen großen Kongress Weltkirche. An dem Großereignis von 10.-13.04.2008 in Augsburg nahmen 2500 Teilnehmer aus aller Welt teil, und diesmal war auch die Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz mit einem Informationsstand vertreten. Fr. Laurentius von Sri Lanka, P. Paulus aus Vietnam und Kandidat Vinzent Holz gaben 3 Tage lang Auskunft über die Hochschule, über Studienmöglichkeiten und anderes. Viele Bischöfe aus aller Welt, darunter auch der Kardinal von Bombay, und Gäste aus den orthodoxen und altorientalischen Kirchen informierten sich. Rektor P. Karl Wallner hielt einen kurzen Impuls, um die apostolische Gesinnung zu fördern. - Insgesamt war die erstmalige Präsenz der Hochschule sehr positiv aufgenommen worden. Durch den Papstbesuch 2007 war man ja ohnehin in der kirchlichen Öffentlichkeit auf Heiligenkreuz und die Hochschule aufmerksam geworden. Foto: Besuch aus aller Welt am Stand der Päpstlichen Hochschule auf dem Weltkirchenkongress in Augsburg.

Guter Beginn für die Vortragsreihe "Fünf vor Elf" (09.04.08). - Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz eröffnete am 8. April die neue Vortragsreihe für Studierende und für Freunde der Hochschule und Interessierte um 10.55 Uhr. Vor 110 Hörern, die meisten davon Priesterstudenten, sprach er über das Profil des Priesterseins von heute. Es war klar, dass wir von Bischof Schwarz, der ja einst an der Hochschule als Professor für Homiletik gewirkt hat, einen brillanten Vortrag hören würden. Er führte uns aber zugleich in eine große spirituelle Tiefe, indem er den Priester als einerseits von der Welt angefragt und unter Rechtfertigungsdruck stehend charakterisierte; andrerseits aber gerade das spirituelle Profil, die Verankerung des Priesters in einer tiefen und einzigartigen Freundschaft mit Jesus Christus als die Chance für eine Zeugenschaft skizzierte, auf die die Menschen von heute warten. - Foto: Der Cancellarius Magnus Abt Gregor freute sich besonders, in Bischof Alois Schwarz den Bischof seiner "Heimat" begrüßen zu können, da Abt Gregor ja in Kärnten aufgewachsen ist.

Persönliches Schreiben des Papstes an Prof. P. Dr. Maximilian Heim (28.03.08). - Vor dem Speisesaal in Heiligenkreuz gab es heute einen Stau, denn dort hing doch tatsächlich ein persönliches Handschreiben von Papst Benedikt XVI. an unseren Pater Prior Maximilian. P. Maximilians Arbeit über die Ekklesiologie (das ist die Lehre über die Kirche) von Joseph Ratzinger war nämlich ins Englische übersetzt worden und der Papst hat P. Maximilian dafür gedankt. Es ist ein ganz tolles und eindrucksvolles englisches Buch entstanden mit dem Titel "Joseph Ratzinger: Life in the Church and Living Theology: Fundamentals of Ecclesiology". P. Maximilian ist nicht nur Professor für Fundamentaltheologie an unserer Hochschule, sondern auch Prior im 1988 gegründeten Priorat Stiepel in Bochum. Zu seiner Studie hat ihm der Papst persönlich das Vorwort geschrieben... Foto: Die Mitbrüder wollen alle das Handschreiben des Papstes lesen, das er in seiner typisch kleinen Schrift an P. Maximilian gerichtet hat.

Neugestaltung des "Kleinen Sitzungssaales" (20.03.08). - Im bisher so genannten Konferenzzimmer konnten schon seit 3 Jahren keine Professorenkonferenzen mehr stattfinden, weil es zu klein ist. Der Lehrköper ist für eine Plenaria viel zu groß. Wir werden es in Zukunft "Kleinen Sitzungssaal" nennen; es wird auch für kleine Seminare zur Verfügung stehen. Während die Einrichtung der Institutsräume durch den Geldmangel nicht vorwärts geht, haben junge Klostergäste den nunmehrigen "Kleinen Sitzungssaal" hergerichtet, indem sie eine Wand mit Ikonen behängt haben. Die Ikonen wurden der Hochschule im Vorjahr von dem Badener Hobby-Maler Dr. Walter Maier geschenkt und erhalten nun endlich einen würdevollen Platz. Nicht als blosse Dekoration, sondern als Versichtbarung der Anwesenheit der Heiligen. Foto: Der neu dekorierte "Kleine Sitzungssaal".

Zwei Wochen Osterferien! (15.03.08) - Das Sommersemester 2008 hat nur zwei Wochen gedauert, die aber besonders intensiv waren. Die Inskriptionen mussten abgewickelt werden, noch dazu, wo unsere Hochschulsekretärin erkrankt war... Dann folgte ein Blockseminar samt anschließenden Prüfungen usw. usw. Einige mussten auch noch offene Prüfungen aus vergangenen Semestern nachholen. - Das Osterfest ist das höchste Fest der Christenheit, die meisten Studenten sind in Ihre Diözesen oder Ordenshäuser zurückgekehrt. Ab Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag ist natürlich vorlesungsfrei. Vorlesungen sind wieder ab 31. März. Den Studenten sei eine gute Erholung und eine gnadenreiche Mitfeier der Mysterien unserer Erlösung gegönnt. - Foto: Studenten am letzten Vorlesungstag vor den Osterferien.

Herausgabe der Vorträge der Tagung über "März 1938" geplant (09.03.08) - Spannend war der erste Tag der EUCist-Tagung zu dem Thema "März 1938". Programm siehe auf --> dieser Seite. Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ist es gelungen hochkarätige Referenten zu der zweitätigen öffentlichen Tagung einzuladen. Der erste Tag war spannend durch die Referate von Maximilian Liebmann, der die _Situation der Kirche nach dem Anschluss schilderte und sich vor allem auf die steirischen Klöster bezog. Annemarie Fenzl gab einen brillanten Überblick über die Situation in Wien, das Verhalten des österreichischen Episkopates, die getäuschten Hoffnungen Kardinal Innitzers und die Judenrettungsaktionen des Kardinals in Wien. Für viele neu war die bedrückende Schilderung der Situation vor und nach 1938 in der Gegend von Braunau durch Erna Putz. Dort war die Sympathie für Nazi-Deutschland besonders groß, dutzende Priester landeten im Gefängnis, einige wurden bestialisch ermordet... So steht die Seligsprechung von Franz Jägerstätter gleichsam paradigmatisch für andere auch, die in dieser Zeit das Martyrium erlitten haben. Foto: Fenzl, Liebmann, Putz.

Die dritte "Magistra" unserer Hochschule (06.03.08). - Unsere Hochschule steht getreu ihrem Gründungszweck vor 206 Jahren vor allem Ordensleuten und Priesterkandidaten zur Verfügung. In besonders gelagerten Fällen erhalten aber auch Laien, und damit natürlich auch Frauen, die Erlaubnis zum Studium an der Ordenshochschule. Anfang März hat nun die 3. Studentin, Frau Christa Schossleitner, ihr Studium mit der Diplomprüfung abgeschlossen und wurde zur "Magistra theologiae" graduiert. Nach der Prüfung wurde sie von ihren Mitstudentinnen und Studentinnen erwartet und erhielt sogar, aus weiblicher Hand, einen Blumenstrauße. Auch wir gratulieren zu diesem Erfolg und freuen uns für sie. Eine feierliche Sponsionfeier ist für den 14. Juni geplant, wo wir die Graduierung von ca. 8-10 Absolventen des letzten Semesters zu "Magistri theologiae" feiern dürfen. - Foto: Univ.-Prof. Marianne Schlosser, Christa Schossleitner, Rektor P. Karl Wallner nach er Diplomprüfung. Die

Semesterbeginn und Geburtstag der Hochschulsekretärin (03.03.08). - Mit großer Geduld steht unsere Hochschulsekretärin Fr. Waltraud Hohlagschwandtner am Semesterbeginn den Studenten bei, damit diese ihre Inskription korrekt hinter sich bringen. Das Sekretariat und Rektorat der Hochschule verwandeln sich dann in eine umlagerte Festung. Alle Studenten haben Fragen und Anliegen... Die persönliche Beratung durch Sekretärin, Studentenvertreter und Rektor ist wohl auch eines der Markenzeichen unserer kleinen Hochschule. Das Semester hat, wie anderorts berichtet, ja mit voller Kraft begonnen. Es wird auch im Sommersemester einige Neuinskribenten geben, denen wünschen wir Glück und Segen. - PS: Der Ansturm auf das Sekretariat war auch deshalb so groß, weil unsere Hochschulsekretärin Frau Waltraud Hohlagschwandtner am 2. März ihren Geburtstag gefeiert hatte; so wollten sich viele auch noch gratulieren. Und mit unendlicher Geduld berät sie alle, hilft allen, ordnet alle... - Foto: Frater Justinus von Stift Wilhering mit unserer Hochschulsekretärin...

Vollstart in das Sommersemester (02.03.08). - Die Studenten stöhnen über den Vollstart in das neue Semester: von 0 auf 130! Denn schon am Samstag 1. März war den ganzen Tag Vorlesung. Ein Trost: Schon in 14 Tagen beginnen die Osterferien... - Aber auch die Hochschulleitung hatte in den Ferien sehr viel zu tun. Die Entwürfe zu den neuen Statuten sind in Begutachtung an die Lehrenden und Hörervertreter ausgeschickt worden. Der Konferenzraum wurde umgestellt; die Formularvordrucke wurden aktualisiert; es gibt erste Schritte für die Studienplanreform (wirksam ab 1. Okt. 2009), die aufgrund der von Rom approbierten Rahmenordnungen der Österreichischen Bischofskonferenz, auch bei uns durchgeführt werden wird. - Inzwischen gibt es gute Nachrichten von der Studienbibliothek: Endlich hat die Registrierung und Etikettierung der Bücher begonnen; dort soll nur hochwertige Fachliteratur, vor allem Lexika und Standardwerke gelagert sein. Den Studenten jederzeit zur Verfügung! Foto: Johannes Pernegger und Fr. Vinzenz in der Studienbibliothek, die im Vorjahr u. a. vom Land NÖ großzügig mitfinanziert wurde.

2007: Zwei Äbte in einem Jahr! (12.02.08) - Es ist schön, dass Studenten unserer Hochschule zu höchsten Diensten in der Kirche aufsteigen. Im Vorjahr wurden gleich zwei - relativ junge! - Studenten zu Äbten gewählt: Abt Josef Maria Vollberg OCSO von Mariawald ist unser Absolvent, er hat eine exzellente Magisterarbeit verfasst. Mariawald ist das einzige Trappistenkloster in Deutschland: --> www.kloster-mariawald.de. Und im Sommer 2007 wurde P. Rhabanus Petri OSB (er war Novizenmeister in Sankt Ottilien) zum Abt der Benediktinerabtei Schweiklberg gewählt. Dabei ist er erst 44 Jahre alt! Auf den Bildern von seiner Abtsweihe --> www.schweiklberg.de sieht man, dass er sich alle Eigenschaften, die er auch beim Studium so leuchtend zeigte, gut bewahrt hat: Fröhlichkeit und Offenheit. Für uns ist es ein ermutigendes Signal, wenn aus unserer Hochschule "runde", also integrations- und leitungsfähige Priester hervorgehen. Wir wünschen Abt Josef Maria und Abt Rhabanus Gottes Segen und bleiben mit ihnen verbunden. Foto: Abt Rhabanus Petri von Schweiklberg bei der Abtsweihe am 8. Juli 2007.

Auf in das Sommersemester 2008! (11.02.08) - Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2008 ist fertig, man kann es --> hier downloaden. Neben den normalen Lehrveranstaltungen in den beiden Studienabschnitten gibt es den Vortragszyklus "5 vor 11" als zusätzliches buntes und breits Angebot für die Studierenden. Gleich in der ersten Märzwoche wird das EUCist die öffentliche Tagung zum Anschluss von 1938 und seinen Folgen für Kirche und Klöster in Österreich halten, das bereits jetzt auf großes Interesse stößt. Schließlich hat auch das Institut für Ethik und Moraltheologie ein interessantes Forschungsseminar geplant. - Inzwischen wird im Rektorat vor allem mit viel Energie an der Neufassung der Statuten gearbeitet, da uns ja die Bildungskongregation den Auftrag gegeben hat, diese den neuen Rechtsverhältnissen anzupassen. Und auch die Studienpläne werden in absehbarer Zeit entsprechend der neuen Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz überarbeitet werden. - Foto: Beim Eisessen während des Hochschulausfluges 2007... auch das darf sein...

Forschungsseminar aus Wirtschaftsethik im Sommersemester 2008 (02.02.08).

Das --> Institut für Ethik und Moraltheologie wird unter Leitung von Prof. DDr. Herbert Pribyl, gemeinsam mit Prälat em. Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler, ein Forschungsseminar zum Thema "Die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik" veranstalten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Die Beiträge werden im Be&Be-Verlag veröffentlicht: www.bebeverlag.at

Nähere Information dazu gibt es --> hier.

Versprechen an den Papst (31.01.08)! - Seit 28. Jänner 2008 trägt unsere Hochschule den Namen des gegenwärtigen Petrusnachfolgers "Benedikt XVI.". Im Rahmen der Generalaudienz am 30. Jänner hatten sowohl Abt Gregor als auch Rektor P. Karl Wallner die Gelegenheit, dem Heiligen Vater zu danken. Kardinal Christoph Schönborn hatte beide in einer Delegation nach Rom mitgenommen, um in einer Dankwallfahrt zu den Gräbern der Apostel für das Gelingen des Papstbesuches im September 2007 zu danken. Der Rektor versprach dem Papst, dass die Hochschule alle Anstrengungen unternehmen will, um dem Namen ihres "Patrons" gerecht zu werden. Man spürte auch, wie sichtlich sich der Papst freut, dass eine Hochschule seinen Namen trägt. Er versicherte den Studierenden und den Lehrenden auch seine besondere Verbundenheit, sein Gebet und seinen Segen. Da der Papst einer der besten Denker und gebildetsten Theologen ist, ist es ein großer Auftrag "Hochschule Benedikt XVI." zu heißen! Foto: (c) Fotografiafelici.

Ein Jahr ist seit der Erhebung zur Päpstlichen Hochschule vergangen! (08.01.08) - Am 28. Jänner 2007 wurde die Hochschule zur Päpstlichen Hochschule erhoben, fast ein Jahr ist also vergangen. Ein sehr ereignisreiches Jahr. Wegen des Papstbesuches und der baulichen und organisatorischen Inanspruchnahme sind aber viele Hausaufgaben nicht geschehen. Auch sind wir durch den Schimmelpilzbefall der Bibliothek finanziell überbelastet worden. An der Hochschule gibt es viel zu tun: So sind zwar 7 Räume für die neugegründeten Institute bestimmt, aber es schaut dort so aus wie auf dem Foto, das das "Institut für Biblische Wissenschaften" zeigt. Ausser Regalen und deponierten Büchern gibt es dort nur das Nichts... Es wird vieler gemeinsamer Anstrengungen bedürfen, bis die volle Funktionalität der Institute hergestellt ist. Gott-sei-Dank läuft der Vorlesungsbetrieb reibungslos; die "Lehre" war immer schon unsere Stärke... Foto: Der im Aufbau begriffene Institutsraum für Biblische Wissenschaft am 8. Jänner 2008.

Ein Gnadenjahr des Herrn liegt hinter uns! (24.12.07) - Mit großer Dankbarkeit dürfen wir an der Hochschule das bürgerliche Jahr mit dem hohen Weihnachtsfest beenden, und Gott danken. Durch die Erhebung zur Päpstlichen Hochschule am 28. Jänner und den persönlichen Besuch des Heiligen Vaters am 9. September, der dem Stift und der Hochschule galt, wurden wir berührt, gestärkt und ermutigt. An Demütigungen hat es nicht gefehlt, das gehört aber zu den Gesetzmäßigkeiten der Nachfolge Christi und ist eine besondere Art der Gnade. Auf der Homepge soll das "Alte Jahr" ausklingen mit dem Wort, das der Heilige Vater bei uns über die Priesterausbildung gesprochen hat. (Die gesamte Papstansprache findet man --> hier.)

Papst Benedikt sagte bei uns über die Priesterausbildung:

"Damit eine Berufung zum Priestertum oder zum Ordensstand heute das ganze Leben lang treu durchgehalten werden kann, bedarf es einer Ausbildung, die Glauben und Vernunft, Herz und Verstand, Leben und Denken integriert. Ein Leben in der Nachfolge Christi bedarf der Integration der gesamten Persönlichkeit. Wo die intellektuelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht allzu leicht ein frömmlerisches Schwärmertum, das fast ausschließlich von Emotionen und Stimmungen lebt, die nicht das ganze Leben durchgetragen werden können. Und wo die spirituelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht ein dünner Rationalismus, der aus seiner Kühle und Distanziertheit nie zu einer begeisterten Hingabe an Gott durchbrechen kann. Man kann ein Leben in der Nachfolge Christi nicht auf solche Einseitigkeiten gründen; man würde mit diesen Halbheiten selbst unglücklich werden und wohl folglich auch geistlich unfruchtbar bleiben. Jede Berufung zum Ordensstand und zum Priestertum ist ein so wertvoller Schatz, daß die Verantwortlichen alles tun müssen, um die adäquaten Wege der Ausbildung zu finden, so daß zugleich fides et ratio – Glaube und Vernunft, Herz und Hirn gefördert werden."

Foto: von Jessica Krämer.

Freude über 11 Priesterweihen und 16 Diakonenweihen (02.12.07). - Das Foto zeigt Hw. Thomas Bergner am 2. Dezember bei der Primiz in Bad Gastein. Er ist der elfte Neupriester, der an unserer Hochschule studiert hat. Allein in den letzten drei Jahren haben 39 unserer Absolventen / Studenten die Priesterweihe empfangen. Thomas Bergner war ständiger Diakon in Salzburg und wurde zu einem zweijährigen Ergänzungsstudium an die Hochschule geschickt. An der Primiz nahm auch der ehm. Direktor des Rudolfinums P. Michael Hösl, der Regens des Salzburger Priesterseminars Dr. Gottfried Laireiter, sowie der Direktor des nunmehrigen Leopoldinums P. DDr. Alkuin Schachenmayr teil. - Noch beeindruckender als die Zahl der Priesterweihen ist für 2007 die Zahl der Diakonenweihen: gleich 16 empfingen (bzw. empfangen) heuer die Diakonenweihe, auf dem Weg zum Priestertum. - Foto: Der Primiziant in Bad Gastein beim Schlusslied in der überfüllten Kirche, in den nächsten Tagen erfolgen Nachprimizen im ganzen Salzburger Land...

Papstgrüße nach Heiligenkreuz (02.01.08). - Im Rahmen der Wallfahrt der Alumnen des Priesterseminars St. Wolfgang - Regensburg hat Christian Kalis, der Hörervertreter des 2. Studienabschnittes, am 2. Jänner 2008 anlässlich der 1. Generalaudienz des Neuen Jahres die besten Grüsse und Wuensche der Hochschule Heiligenkreuz, des Pater Rektors Karl Wallner OCist und aller Studierenden an Papst Benedikt XVI. überbracht. Der Heilige Vater erwiderte die Wuensche in guter Erinnerung an seinen Besuch am 9. Septembe r 2007 und schliesst alle Lehrenden und Lernenden in sein besonderes Gebet ein. - Papst Benedikt XVI. ist als ehemaliger Professor von Regensburg ja immer schon mit der dortigen Diözese - und damit auch mit dem in Heiligenkreuz seit 1975 gegründeten Priesterseminar Collegium Rudolphinum (heute: Priesterseminar Leopoldinum) - verbunden gewesen. Foto: © Felici, Rom

Papst Benedikt XVI. besuchte am 9. September 2007 das Stift Heiligenkreuz und die Hochschule (10.09.07). - Der Besuch des Papstes in Heiligenkreuz galt auch, wie er in seiner Ansprache ausdrücklich erklärte, der nunmehrigen Päpstlichen Hochschule. Über den Papstbesuch wird auf www.stift-heiligenkreuz.at berichtet, ein eigener Bildband mit der tiefgehenden --> Ansprache des Papstes ist geplant. - Für die Hochschule bedeutet die Präsenz und das Wort des Heiligen Vaters nicht nur eine Bestärkung (der Heilige Vater unterstrich die Existenzberechtigung unserer Hochschule neben den anderen staatlichen Fakultäten und kirchlichen Universitäten in Österreich und nannte Heiligenkreuz einen "profilierten Studienort"). Noch mehr bedeutet diese Auszeichnung einen Auftrag, der die Verantwortlichen der Hochschule anspornen muss, alles zu tun, um im intellektuellen und spirituellen Bereich alles zu tun, um das Niveau zu erreichen, das der Papst in seiner Ansprache vorgegeben hat...

Unverbrüchliche Treue zum Papst und zu den Normen des 2. Vatikanischen Konzils ist Kennzeichen der Liturgiepflege in Heiligenkreuz (28.12.07). - In der Anfrage eines Studierenden, die anonym über den Hörervertreter an die Leitung der Hochschule weitergegeben wurde, wurde vom Rektor gefordert, aufgrund von "Summorum Pontificum" in Zukunft Zelebrationsübungen im tridentinischen Ritus im Rahmen der Priesterausbildung der Hochschule anzubieten. Darauf hat Rektor P. Karl Wallner am 12.12.07 eine klärende und unmissverständliche Antwort gegeben, die der Herr Abt als Magnus Cancellarius bei der Hochschulkonferenz am 13.12.07 vollinhaltlich bestätigt hat: Zelebrationsübungen im "außerordentlichen Ritus" wird es nicht geben. Denn wir begrüßen natürlich die Versöhnung, die Papst Benedikt XVI. durch "Summorum Pontificum" mit traditionsverbundenen Gruppierungen anstrebt. Zugleich sind Stift und Päpstliche Hochschule in ihrer Identität und in ihrem Dienst der Priesterausbildung seit Jahrzehnten hundertprozentig dem ordentlichen Weg der liturgischen Praxis und somit dem ordentlichen Ritus verpflichtet. Wir wollen keinen Millimeter neben oder hinter dem sein, was das 2. Vatikanische Konzil an authentischer Erneuerung gebracht hat. Dabei ist uns Pflege das Latein und des Gregorianischen Chorals ein sehr großes Anliegen, so feiern die Mönche etwa das gesamte Stundengebet in lateinischer Sprache und ebenso fünfmal in der Woche in Latein, - selbstverständlich im neuen Ritus. Papst Benedikt XVI. hat das Stift Heiligenkreuz und die Päpstliche Hochschule wohl gerade deshalb mit seinem Besuch am 9. Sept. 2007 ausgezeichnet, weil er auf die gelungene Einheit von Traditionsverbundenheit, aufrichtiger Innerlichkeit und lebendiger Erneuerung aufmerksam machen wollte. Zur liturgischen Identität siehe auch --> hierFoto: Abt Gregor begrüßt Papst Benedikt XVI. am 9. Sept. 2007 in Heiligenkreuz.

Hochschulkonferenz im Zeichen des Aufbruches (13.12.07). - Am 13. Dez. fand die Hochschulkonferenz statt, traditionellerweise in der vorweihnachtlichen Zeit. Die mittlerweile gegründeten 8 Institute gaben erfreuliche Berichte. Nicht nur die Hörerzahlen sind gestiegen, auch junge Lehrende konnten gewonnen werden: Von der Gemeinschaft der Seligpreisungen wirkt Sr. Dr. Agnes Willi als a.o. Professorin im Bereich Alttestamentliche Bibelwissenschaft; für die Philosophie wurde P. Dr. Denis Borel von der Johannesgemeinschaft zum a.o. Professor bestellt. Der Lehrbetrieb an der Hochschule läuft nicht nur solide, sondern es gibt allerorts Zeichen des Aufbruches. Rektor P. Karl konnte von der bevorstehenden Aktivierung des Heiligenkeuzer Verlages als effizient publizierenden "Be&Be-Verlag" berichten, Vizerektor P. Alkuin von den Aktivitäten des Europainstitutes für cisterciensische Spiritualität, Liturgie und Geschichte... Das einzige, was uns derzeit fehlt, sind gesteigerte finanzielle Ressourcen für den gesteigerten Aufwand. Aber auch hier haben wir Gottvertrauen. - Foto: a. o. Professorin Sr. Dr. Agnes Willi, Gemeinschaft der Seligpreisungen.

Künstlergespräch am Montag, 17. Dez. 2007, 14 Uhr an der Hochschule (05.12.07). - Durch die Güte des berühmten Galeristen John Sailer (Galerie Ulysses, Wien) sind seit Mai 2007 vier ausdrucksstarke moderne Gemälde im Auditorium Maximum ausgestellt. Es handelt sich um Werke von österreichischen Künstlern. Drei der vier Künstler (einer ist schon verstorben) werden uns am 17. Dez. die Ehre ihres Besuches geben. Wir laden herzlich ein zur Teilnahme am Künstlergespräch mit Thomas Reinhold, Franco Kappl und Rudi Stanzl. Wir werden eine Podiumsdiskussion halten an der neben Abt Gregor und John Sailer auch der bekannte "Künstler-Seelsorger" P. Gustav Schörghofer SJ teilnimmt. Die Auseinandersetzung mit der Gegenwart, - und wo sollte sie sich stärker ausdrücken als in der Kunst, - ist uns ein Anliegen. Foto: Thomas Reinhold, "Natur der Malerei", im Auditorium maximum.

EUCist-Forschungsinstitut startet durch! (28.11.07) - Dass nur 30 an einer akademischen Veranstaltung im Kaisersaal teilnehmen ist für uns ungewohnt... Es hat aber alles seine Richtigkeit, denn hier geht es um pure Wissenschaft und Forschung: Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr startet mit einer fulminanten Forschungstagung sein --> Europainstitut für Cisterciensische Geschichte, Liturgie und Spiritualität. Dazu hat er einen wirklich --> hervorragenden Kreis von Historikern, Liturgiewissenschaftlern und Theologen geladen, die sich über den Stand der Cistercienserforschung - vor allem aber auch über die Lücken in dem großen Themenfeld austauschen. P. Alkuin ist mittlerweile auch Herausgeber der renommierten "Analecta Cisterciensia", die in Rom erscheinen. Aufgabe des EUCist, das schon im März 2008 eine große öffentliche Veranstaltung zum Thema "Die Klöster nach dem Anschluss 1938" veranstalten wird, ist die Förderung und Koordination der gesamten Cistercienserforschung in Europa... Es gibt über die Welt verstreut ja noch viele viele hochrangige Experten für Geschichte und Theologie unseres Ordens. Foto: P. Alkuin eröffnet die erste EUCist Forschungstagung. --> TAGUNGSBERICHT HIER!

Erste Arbeitstagung des EUCist am 28./29. Nov. 2007 (29.11.07). - An der Hochschule haben wir ein Forschungsinstitut eingerichtet, das bereits im November mit der Arbeit begonnen hat. Das "EUCist" (Europainstitut für cisterciensische Geschichte, Liturgie und Spiritualität) veranstaltete im Kaisersaal eine zweitägige Arbeitstagung, zu der hochkarätige Experten aus dem Bereich der Cistercienserforschung eingeladen waren. Es handelte sich um eine geschlossene wissenschaftliche Tagung. Das Programm ist --> hier einsichtig. Das nächste - große und öffentliche - Projekt wird im März stattfinden, wo wir auf wissenschaftlichem Niveau die Situation der Klöster im Nationalsozialismus bedenken wollen, um die böse Zeit des Anschlusses von 1938, vor 70 Jahren, zu bedenken. (zur Arbeitstagung des EUCist siehe auch --> hier.) Die Referate der Forschungstagung werden im Frühjahr veröffentlicht. Foto: Während des Referates von Dr. Thomas Aigner.

Wir bitten, alle Theologen, Historiker, Archivare usw., die an der wissenschaftlichen Arbeit (und ev. MITarbeit) im EUCist interessiert sind, sich in die Mailing-Liste des EUCist aufnehmen zu lassen. Einfach Mail senden an: office(at)stift-heiligenkreuz.at

Die Zahl der Studierenden ist wieder leicht gestiegen (13.11.07). - Nach Ende der Inskriptionsfrist liegt die neue Statistik für das Wintersemester 2007-09 vor: derzeit sind 186 inskribiert, davon 41 Zisterzienser, 23 aus anderen Orden und 60 diözesane Priesterkandidaten. Die weiteren sind Laien. Im vorigen Semester waren 170 inskribiert, sodass ein leichter Anstieg der Hörerzahlen vorliegt. Freilich werden auch weiterhin nur Ordensleute und Priesterkandidaten genommen, die von einem Ordinarius geschickt werden. Laien erhalten nur in besonderen Fällen, die durch die Lebenssituation oder besondere geistliche Umstände begründet ist, die Erlaubnis, an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. zu studieren. Es stehen ja in Österreich eine große Zahl von anderen öffentlichen bzw. kirchlichen Fakultäten und Hochschulen für das Theologiestudium zur Verfügung. Von den 186 sind 92 Österreicher und 53 Deutsche, die anderen sind von überallher... Foto: von der Übergabefeier des Rudolphinum zum Leopoldinum im Mai 2007.

Wintereinbruch schon am 15. November! (17.11.07) - An der Hochschule haben wir den Wintereinbruch am Leopolditag - übrigens dem ersten "Namenstag" des Priesterseminars --> Leopoldinum - nur äußerlich gemerkt: durch viel Schnee überall und durch die Nachrichten über das Stau-Chaos auf der A21, der Autobahn rund um Heiligenkreuz, wo Autos stundenlang feststeckten. Im Hochschulhof ist ein Stück der Abdeckung des Dornbaches, der direkt unter dem Hochschulhof fließt, eingebrochen. Die Stelle ist gefährlich und muss ehebaldist saniert werden. Trotz Schneefalls haben es am 16. Nov. alle Lehrenden und Studierenden zu den Vorlesungen geschafft. An Neuigkeiten gibt es noch zu vermelden, dass der Rektor eine kleine Kommission zur Überarbeitung der Statuten und Studienordnung (das ist die disziplinäre Hausordnung) bilden wird, da im nächsten Jahr der Bildungskongregation alle relevanten Ordnungen in überarbeiteter Fassung vorgelegt werden sollen...

Vorträge des theologischen "Papst-Triduums" sind online abrufbar (24.11.07). - An den drei Tagen vor dem Papstbesuch in Österreich veranstaltete die Hochschule ein "Theologisches Triduum" über die drei "Gestalten", die theologisch gesehen "hinter" dem derzeitigen Papst Benedikt stehen: PETRUS - RATZINGER - BENEDIKT. Diese Vorträge sind nun auf der Homepage des Stiftes online abrufbar, und zwar --> hier. Der Papst ist dem Amt nach "Petrus", so hat Prof. Lothar Wehr die matthäische Petrusfigur dargestellt; der Papst ist von seiner Biographie der Theologie Joseph Ratzinger, der sich auch als Benedikt XVI. weiter theologisch betätigt. Hierzu hat Prof. P. Maximilian Heim einen interessanten Vortrag gehalten. Schließlich brachte Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach die Christozentrik des hl. Benedikt als Folie hinter dem Pontifikat des jetztigen Papstes zum Leuchten.

Erste Sponsionen am 1. Okt. 2007 (02.10.07) - Am Montag, 1. Oktober 2007, haben wir das neue akademische Jahr an der Päpstlichen Hochschule mit einem Festgottesdienst eröffnet. Abt Gregor zitierte die Passagen der Papstansprache, die sich mittelbar auf unsere Hochschule bezogen. Danach fand ein Festakt im Kaisersaal statt, wo uns Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer einen Festvortrag über das Priestertum hielt und uns Perspektiven zu einer "jesuanischen" Sicht des Priesterseins öffnete. Im Rahmen dieses Festaktes hat der Herr Abt die Sponsion der ersten 6 Absolventen der Päpstlichen Hochschule zum "Magister theologiae" vorgenommen . Unter den 6 Absolventen war auch gleich die erste weibliche Absolventin (Fr. Angelika Bazant-Hegemark), zwei "Rudolphiner" (Marius Frantescu und Jürgen Schmidt) sowie drei Mitbrüder (PP. Simeon, Pirmin und Irenäus). - Siehe dazu den guten Bericht auf der Homepage der Erzdiözese Wien: http://stephanscom.at/news/0/articles/2007/09/25/a13458/

Das "Collegium Rudolphinum" wurde mit 1. Juli 2007 in das "Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" unter Heiligenkreuzer Leitung umgewandelt, also unter neuer Trägerschaft fortgesetzt (01.07.07). - Nach dem Rückzug der Diözese Regensburg aus der Trägerschaft des bisher so genannten „Collegium Rudolphinum“ wird eine 35-jährige Geschichte auf eine andere Weise fortgesetzt: Nach dem Willen der Österreichischen Bischofskonferenz wird das Priesterseminar unter der Verantwortung des Abtes von Heiligenkreuz fortgesetzt und erhält den neuen, oben genannten Namen. Die Statuten wurden von der Kleruskongregation bereits approbiert. Als ersten Direktor des Priesterseminars hat der Herr Abt den Vizerektor der Hochschule Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ernannt, nachdem vorerst kein Diözesanpriester für die Leitung gefunden werden konnte... Jedenfalls steht das Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz weiterhin allen Diözesen und Orden für die Ausbildung ihres Nachwuchses zur Verfügung.


Übergabefeier des "Collegium Rudolphinum" an das Stift Heiligenkreuz (19.06.07). - Bischof Gerhard L. Müller von Regensburg hat am 19. Juni in einem Festakt feierlich die Verantwortung für das Priesterseminar "Collegium Rudolphinum" an das Stift Heiligenkreuz übergeben. Das Priesterseminar war 1975 vom Regensburger Bischof Rudolf Graber gegründet worden, vor allem für Priesterkandidaten ohne Matura. Bischof Müller würdigte in einer Ansprache die 32-jährige Geschichte des Rudolphinums und hielt eine Laudatio auf den jetzigen Direktor P. Michael Hösl, der mit 1. Juli in den Ruhestand tritt. Ab 1. Juli trägt das Priesterseminar einen neuen Namen: "Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz". Die Statuten wurden bereits von der österreichischen Bischofskonferenz approbiert, Träger ist das Stift Heiligenkreuz, dem Abt steht es zu einen Direktor zu ernennen. Bis ein Weltpriester für dieses wichtigste Amt gefunden hat, wird P. DDr. Alkuin Schachenmayr das Amt des Direktors ausüben. Das Leopoldinum hat bereits eine Homepage: www.leopoldinum.at. - Foto: Unterzeichnung einer von P. Walter verfassten lateinischen Übergabeurkunde während des Festaktes durch Bischof Müller und Abt Gregor.


Grillfest im Collegium Rudolphinum! (01.06.07) - Ganz im Zeichen des Dankes und des Abschieds von Direktor P. Michael Hösl CP stand das fröhliche Grillfest am 31. Mai im Collegium Rudolphinum. Die 28 Seminaristen feierten den langjährigen Direktor P. Michael Hösl, dessen Amtszeit mit Juli 2007 endet. Dann wird das Rudolphinum ja in einer neuen Rechtsform als "Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" weitergeführt werden. Das Rudolphinum wurde 1975 von Bischof Rudolph Graber von Regensburg in Heiligenkreuz gegründet, P. Michael leitete es seit 1993. Segensreich! Alle waren gekommen: Abt, Altabt, Prior, Regenten, der Bürgermeister, Professorinnen und Professoren, Studierende und Gäste, vor allem auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. - Das Grillfest ist ein jährliches "Großereignis", die Seminaristen (fünf davon im Bild), haben es sichtlich genossen, sie hatten auch viel Mühe mit dem Herrichten, Grillen, Bedienen, Sketche spielen und dem Wegräumen. Mit 28 Seminaristen stellt das Rudolphinum mehr als ein Sechstel der 160 Studierenden der Hochschule.


Großzügiges Geschenk von 70 Ikonen für die Hochschule (31.05.07). - Die Hochschule darf sich über das wunderbare Geschenk von 70 selbstgemalten Ikonen durch Hofrat Dr. Walter Meier aus Baden freuen! Rektor P. Karl Wallner nahm das Geschenk am 31. Mai mit Freude entgegen, auch deshalb, weil die Ikonen des Künstlers wirklich hervorragend gemalt sind. Hofrat Meier schätzt seit Jahren das Stift Heiligenkreuz, in die Jahre gekommen, hielt er es für das Beste, seine Ikonen der Hochschule zu vermachen. Die 70 Ikonen sollen als Sammlung beisammen bleiben, geplant ist, dass im Zuge der Einrichtung von Institutsräumen im Institut für Spiritualität und Liturgiewissenschaft eine ganze Wand als "Ikonostase" eingerichtet wird. Ikonen sind ja nicht einfach dekorative Bilder, sondern sie verdienen kultische Verehrung. Die Ostkirche sieht in den Ikonen mit dem 2. Konzil von Nizäa ein sinnliches Fenster in den Himmel. Jedenfalls: Die Ikonen werden einen würdigen Platz in der Hochschule finden. Foto: Dr. Meier in seiner Wohnung vor einigen seiner Ikonen.


Hochschulausflug am 3. Mai unter der Patronanz des hl. Benedikt! - Der Hochschulausflug führte über 100 Professorinnen, Professoren und Studierende zu zwei prachtvollen Benediktinerklöstern: nach Melk und nach Göttweig. In Melk feierten wir in der früh die Heilige Messe, in Göttweig schlossen wir mit der Vesper. Dazwischen lag ein gutes Mittagessen in Melk, eine romantische Donauschiffahrt durch die Wachau und ein Bummel durch Krems. In Melk wurden wir von Abt Georg Wilfinger freundlichst begrüßt, in Göttweig läutete P. Justinus alle 10 Kirchenglocken. Ein großer Tag in froher Gemeinschaft. Es war das erstemal, dass wir als "Päpstliche Hochschule" diesen jährlichen Ausflug unternahmen. Der Tag war in vielfacher Hinsicht gesegnet, es ist schön in einer solchen Studiengemeinschaft zu stehen!



Sponsion von Pater Pio an der Universität Wien (17.04.07). - Am 17. April nahmen Abt Gregor, Rektor P. Karl und Prof. P. Norbert Stigler an der Sponsionsfeier der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien teil. Unter den 14 neuen Magistrae und Magistri waren 2 Absolventen unserer Hochschule und 1 Studentin, die in Heiligenkreuz ihr Studium begonnen hat. Unsere besondere Gratulation galt unserem P. Pio Suchentrunk. Dekan DDr. Paul Zulehner unterstrich in seinem Einführungsvortrag drei Punkt des Leitbildes der Wiener Fakultät und betonte die Bedeutung der Theologie für eine Universität: Theologie sichert einer Universität die "universitas" des Wissens. Eingangs gratulierte er auch der Päpstlichen Hochschule zu ihrem Status. Ein wenig lag für uns über dieser Sponsionsfeier der Hauch des Nostalgischen, waren es doch die letzten Absolventen der Hochschule Heiligenkreuz die in Wien spondiert wurden, sie hatten ihr Studium vor der Erhebung zur Päpstlichen Hochschule abgeschlossen. Foto: Abt Gregor, Pater Pio, der Vater von P. Pio, Dekan Zulehner.

Studienbibliothek mit neuen Computerplätzen (15.06.07). - Die seit 15 Jahren bestehende kleine Studienbibliothek in der Hochschule ergänzt die Große Stiftsbibliothek im Kloster. Sie ist direkt in den Räumen der Hochschule untergebracht, immer offen, und bietet den Grundbestand an Lexika und Fachliteratur für die einzelnen Studienfächer. In den Osterferien wurde die Studienbibliothek nun grundlegend restauriert, da die Stellagen nicht tauglich waren für den wachsenden Buchbestand, außerdem wurden 8 neue öffentliche Internetplätze eingerichtet, da ja mittlerweile der erste Zugang zum Wissen über das Internet erfolgt. Im Sommer werden dann weitere Arbeiten erfolgen, vor allem müssen 7 Räume für die 7 geplanten Institute der Päpstlichen Hochschule adaptiert werden. - Foto: Die Studenten freuen sich über die neuen Studienplätze.


Leitungsteam der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien zu Besuch (12.04.07). - In einer sympathischen Weise hat uns am 11. April Dekan DDr. Paul M. Zulehner mit dem Leitungsteam der Katholischen Fakultät der Universität Wien besucht. Nachdem die Hochschule Heiligenkreuz ja zur Päpstlichen Hochschule erhoben worden ist, ist auch das Verhältnis zur Wiener Fakultät neu definiert. In Zukunft muss ja die Anerkennung der Heiligenkreuzer Studien nicht mehr durch die Wiener Fakultät gewährleistet werden. - Bei dem Treffen in Heiligenkreuz ging es um einen Austausch, nicht nur in Sachfragen, sondern auch in einer menschlich angenehmen Atmosphäre. Sowohl Rektor P. Karl Wallner als auch Vizerektor P. Alkuin Schachenmayr sind ja promovierte Doktoren der Wiener Fakultät (wie viele andere Heiligenkreuzer auch!), sodass schon von daher eine gute Verbindung besteht und sicher vertieft weiterbestehen wird. Jedenfalls fühlten wir uns durch die Art und Weise dieses Besuches geehrt! - Foto: Rektor P. Karl, Univ.-Prof. Appel, Univ.-Prof. Jäggle, Dekan Zulehner, Abt Gregor, Vizedekanin Schnabl, Dekanatsdirektorin Gliederer und Vizerektor P. Alkuin.


80. Geburtstag des Papstes: vorlesungsfrei an der "Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz" (16.04.07). - Am Montag, 16. April 2007, feiertw Papst Benedikt XVI. seinen 80. Geburtstag. Abt Gregor hat als Großkanzler der Hochschule Heiligenkreuz, die ja den Namen des Papstes trägt, aus diesem Grund vorlesungsfei gegeben. Wenn eine Hochschule schon den Namen des Papstes trägt, dann muss sie dessen runden Geburtstag auch mitfeiern, auch wenn es für das Sekretariat ein wenig mühsam ist, die entfallenen Lehrveranstaltungen an andere Termine zu verschieben. Jedenfalls hatten die ca. 170 Studierenden so ihre besondere Freude am Papstgeburtstag. Natürlich waren alle auch schon sehr aufgeregt über den bevorstehenden Papstbesuch, denn der gilt ja auch den Professoren, Absolventen und Studierenden. - Das Foto zeigt unseren früheren Professor für Patrologie Dietmar Winkler, jetzt Universitätsprofessor in Salzburg, bei einer seiner Audienzen bei Benedikt XVI. Im Hintergrund Kurienkardinal Walter Kasper.


Außerordentliche Hochschulkonferenz wegen der Erhebung der Hochschule (08.09.07). - Am 7. März 2007 fand eine außerordentliche Hochschulkonferenz statt, an der fast alle der 45 Professoren, Dozenten und Assistenten teilnehmen konnten. Es war dies die erste Hochschulkonferenz an der "Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz", wie die Hochschule seit 28. Jänner 2007 korrekt heißt. Es ging um wichtige Angelegenheiten, die unter Leitung von Großkanzler Abt Gregor und Rektor P. Karl besprochen werden mussten. Unter anderem ging es um die Gliederung des Lehrbetriebes in 7 Institute, die Gründung eines davon unabhängigen "Europäischen Cistercienserinstituts für Theologie, Spiritualität und Liturgie" unter Leitung von Vizerektor P. Alkuin usw. usw. - In diesen Tagen weht ein Hauch von Gnade und Aufbruch durch unser Kloster: Hochschule, "Oskar", Leopoldinum... etliche neue Kandidaten. Alle Gnade ist aber immer schwer erbetet und vieles ist hart erlitten, was uns jetzt an Gutem geschenkt wird... Und geschenkt wird es uns ja auch nur, damit wir etwas für Gott und die Menschen Gutes tun!


Internationalisierung der Hochschule! (18.03.2007) - In den letzten Jahren kam es zu einer starken Internationalisierung der Studierenden an unserer Hochschule. Zum einen, weil der weltweite Zisterzienserorden uns "wiederentdeckt" hat und Mitbrüder von Vietnam, Bolivien und natürlich auch aus den Klöstern des deutschen Sprachraums zu uns geschickt wird. Zum anderen, weil junge Ordensgemeinschaften wie etwa die "Gemeinschaft der Seligpreisungen" in Hinterbrühl von Natur aus "global players" sind, mit einer bunten Mischung aus allen Nationen. Das Bild zeigt Br. Boulenkowa aus Burkina Faso. Einer von 167 derzeit Studierenden. Im Konvent leben derzeit allein 9 Zisterzienser aus Vietnam mit uns. Einige unserer Studenten kommen auch aus dem Diözesanen Missionskolleg "Redemptoris Mater" in Sparbach, und da gibt es auch ein breites internationales Spektrum. Es ist für uns sehr schön, auf diese Weise hautnah Weltkirche zu erleben.


Dies Academicus 2007: "Göttliche Schöpfung oder selbstorganisierte Materie?" - Ein spannendes Thema wurde am 18. Jänner von vier sehr unterschiedlichen, hochqualifizierten Referenten an der Hochschule behandelt. Es ging um das Thema, über das Kardinal Schönborn 2005 eine explosive Diskussion ausgelöst hat: Ist der materialistische Evolutionismus (alles hat sich durch blinden Zufall entwickelt) wirklich so sicher, wie er selbst behauptet? Das Auditorium ging mit 150 Hörern, davon viele Gäste von auswärts, über. Es referierten referierten 2 Geisteswissenschaftler und 2 Naturwissenschaftler: der Biologe Prof. Siegfried Scherer (München) und der Mikrobiologe Prof. Gottfried Köhler (Wien); und der Philosoph Prof. Günther Pöltner (Wien) sowie der Bibelwissenschaftler Prof. Klaus Berger (Heidelberg). Weihbischof Prof. Franz Lackner moderierte eine interessante Podiumsdiskussion. Die Zeit wurde uns leider zu kurz, fad war es keinen Augenblick. Wer eine Audio-CD der Vorträge wünscht, möge einfach ein --> Mail senden. Bild: Lackner, Köhler, Scherer, Pöltner, Laun.


"Göttliche Schöpfung oder selbstorganisierte Materie?" (18.01.07)- Ein spannendes Thema wurde am 18. Jänner von vier sehr unterschiedlichen, hochqualifizierten Referenten an der Hochschule behandelt. Es ging um das Thema, über das Kardinal Schönborn 2005 eine explosive Diskussion ausgelöst hat: Ist der materialistische Evolutionismus (alles hat sich durch blinden Zufall entwickelt) wirklich so sicher, wie er selbst behauptet? - Das Auditorium ging mit 150 Hörern, davon viele Gäste von auswärts, über. Die vier Referenten waren exzellent: die naturwissenschaftliche Seite vertraten der Biologe und Evolutionskritiker Prof. Siegfried Scherer (München) sowie der Mikrobiologe Prof. Gottfried Köhler (Wien); die geisteswissenschaftliche Seite vertraten der Philosoph Prof. Günther Pöltner (Wien) sowie der Bibelwissenschaftler Prof. Klaus Berger (Heidelberg). Die Zeit wurde uns leider zu kurz, fad war es keinen Augenblick. Wer eine Audio-CD der Vorträge wünscht, möge einfach ein --> Mail senden. Weitere Bilder --> hier. Einen Tagungsbericht von DDr. Zemanek kann man --> hier downloaden.









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